Hommingberger Gepardenforelle blau
Herkunft und Anmerkungen
Eine "blaue" Forelle heißt nicht so, weil sie mit Wein gekocht wird! Diese alte Hommingberger Legende ist also völlig aus der Luft gegriffen und eine Fehldeutung eines Heise-Journalisten nach der Besichtigung eines Hommingberger Volksfestes.
Vielmehr ist es so, dass die frisch geschlachtete Gepardenforelle einen Schleim an sich haften hat, der durch den Sud sich blau-grau färbt. Deswegen ist es wichtig, dass die Schleimschicht nicht verletzt wird. Auf keinen Fall die Forelle mit einem Tuch abtupfen oder ähnliches!
Rezept für Gepardenforelle blau nach Hommingberger Art
Zutaten für 4 Personen
- 4 Stück Gepardenforelle
- ca. 4 Liter Wasser
- 0,25 l guter Weißwein (z.b. Hommingberger Landsknecht)
- 3 EL Salz
- 1 frisches Lorbeerblatt
- 1/2 l Essig
Zubereitung
Die Forellen unter fließend kaltem Wasser ausnehmen und waschen. Nur mit den Händen anfassen und nicht mit einem Tuch. Nicht schuppen! Den Topf mit den Zutaten (ohne die Gepardenforellen) zum Kochen bringen und die Forellen in die Flüssigkeit gleiten lassen. Die Forellen so lange garen lassen, bis die Rückenflosse sich leicht herausziehen lässt. Das dauert etwa zehn bis fünfzehn Minuten. Dabei das Wasser nicht kochen lassen, sondern leicht unterhalb des Siedepunktes halten.
Zu den Gepardenforellen reicht man am besten Petersilienkartoffeln und zerlassene Butter.
Guten Appetit und auf Wiedersehen in Hommingberg!
