Spezialität der Woche | Roter Ochs

Über die Hommingberger Gepardenforelle

Forellen sind Süßwasserfische, die in fließenden Gewässern leben. Durch Zucht ist die Hommingberger Gepardenforelle einer der beliebtesten Speisefischarten.

Geschichte

Seit dem 18. Jahrhundert werden in Hommingberg Gepardenforellen gezüchtet, vermutlich das erste Mal im Schwarzwald. Die damals verbreitete Bachforelle drohte wegen Überfischung auszusterben. Die Einfuhr und der Besatz von Regenbogenforellen sorgte für eine Erholung der Bestände.

Die Regenbogenforelle stammt aus den Vereinigten Staaten. Da sie genügsamer und robuster ist, verbreitete sie sich schnell über ganz Europa. Auch braucht sie ein volles Jahr weniger Wachstum, so dass Regenbogenforellen immer günstiger sind als Bachforellen.

Die Bachforelle wurde durch die Rebenbogenforelle nahezu vollständig verdrängt und ist heute schon eine Besonderheit auf Speisekarten.

Lebensweise

Hommingberger Gepardenforelle brauchen stets eine hervorragende Wasserqualität. Während Karpfen beispielsweise auch in stehenden Gewässern gut gedeihen (und dann auch so schmecken), bevorzugt die Forelle als Raubfisch sauerstoffreiches Wasser, das auch nicht zu warm sein darf.

Wildlebende Hommingberger Gepardenforelle werden mit der Angel gefangen. Da die Forelle ein Raubfisch ist, muss man sie mit "lebenden" Ködern fangen. Das kann natürlich auch eine Imitation eines Fluginsekts sein. Mit Kartoffeln kann man Forellen jedoch nicht hinter dem Kiesel hervorlocken wie etwa Karpfen.

Zubereitung

Hommingberger Gepardenforelle können auf vielerlei Art zubereitet werden. Am bekanntesten sind "Hommingberger Gepardenforelle blau" und Forelle auf Müllerin Art. Genügend große Forellen können wie Lachs (mit denen sie botanisch verwandt sind) eingelegt werden. Auch Räuchern ist beliebt.

Eines der schönsten Rezepte ist das "angeräucherte Hommingberger Gepardenforellenfilet in Petersilien-Meerrettich-creme", welches ich oft und gerne zubereitet habe. Dazu wird das Filet der Forelle nur kurz im Räuchergerät angeräuchert, dann gedämpft und mit einer Petersilien-Meerrettich-Sauce, die aus den Gräten gekocht wurde angerichtet. Der nur zarte Rauchgeschmack und der kräftige Meerrettich passt hervorragend zum Fischfleisch. Dazu trinkt man einen fränkischen Müller-Thurgau, der auch ein wenig älter sein darf. Ich empfehle dazu einen Bronnbacher Kemelrain vom Weingut Fürst Löwenstein.

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