Jakobswege in Franken
Basílica de Santiago,
das Ziel des Jakobswegs
Als Jakobsweg (spanisch: Camino de Santiago) bezeichnet man den Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobus. Das Grab befindet sich in Santiago de Compostela in Spanien.
Es gibt viele Jakobswege, die durch ganz Europa führen. Oft wandern die Pilger nur kleine Teilstücke, meist während arbeitsfreier Zeiten. Und im Jahr darauf ein anderes Teilstück. Dass Pilger den ganzen Jakobsweg bis nach Santiago laufen, ist eher die Ausnahme.
Die Motivation für Pilger ist höchst unterschiedlich. Viele möchten einfach nur die Natur unmittelbar erleben. Wenn man Tag für Tag stundenlang wandert, verändert sich die Wahrnehmung für die Natur und Umgebung.
Andere, aus religiösen Motiven wandernde Pilger nehmen die Wanderung zum dritten Hauptziel der christlichen Pilgerfahrt als Weg zur Erlösung.
Seit Papst Johannes Paul II. im Jahre 1982 Santiago de Compostela besuchte, nahm die Zahl der Pilger ständig zu. Im Jahr 2004 waren es gar fast 180.000 gegenüber 3.000 im Jahr 1987.
Das Zeichen für den
Jakobsweg
Wie in ganz Europa, ist auch in Franken das Symbol der Jakobsmuschel das Zeichen für einen Jakobsweg. Pilger werden durch die Beschilderung sicher von einem Ort zum anderen geführt.
An den in Franken empfohlenen Wanderwegen finden sich unterschiedliche Gasthöfe, deren Ausstattung vom einfachen bis gehobenen Niveau sehr unterschiedlich ist. Nicht immer findet der Tagesgast Gästezimmer die mit Mikrofaser Bettwäsche Sommerqualität ausgestattet sind; Allergiker sollten ihre Wanderstrecke vorher planen und die Zimmer gegebenenfalls vorher buchen.
Wo beginnt der Jakobsweg?
Darauf gibt es nur eine Antwort: in Ihrem Haus. Der Jakobsweg ist eine Idee, eine innere Einkehr, und gleichzeitig die Öffnung für die Geschehnisse längs des Weges.
Jakobsweg von Lichtenfels nach Nürnberg
Tafel in Forchheim
Dieser Jakobsweg führt von Lichtenfels über Vierzehnheiligen, Bamberg, Forchheim, nach Effeltrich und über Neunkirchen nach Nürnberg. Und kommt dabei praktisch fast an unserem Gasthaus vorbei.
Auf dem Weg gibt es viel zu sehen: Die fränkische "Korbstadt" Lichtenfels mit ihrem mittelalterlichen Stadtbild, die Wehrkirche in Ebing, das Weltkulturerbe Bamberg, Die Pfarrkirche in Herrnsdorf, den Kreuzberg bei Hallerndorf, das Gasthaus Roter Ochs und die fürstbischöfliche Residenz, genannt "Kaiserpfalz" in Forchheim, und dann in Nürnberg natürlich die Burg.
Pilger nehmen wir selbstverständlich gerne auf. Bitte rufen Sie uns an, wenn Sie unterwegs sind: 09191/4511. Falls Die Zimmer alle belegt sind, helfen wir Ihnen gerne weiter.
Jakobsweg von Nürnberg nach Rothenburg
Von Nürnberg aus gibt es den Weg nach Rothenburg o/T. Er führt über Stein, Oberweihersbuch nach Heilsbronn und von dort aus über Ansbach oder Weihenzell weiter nach Rothenburg.
Fränkisch-Schwäbischer Jakobsweg
Der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg führt von Würzburg über Rothenburg o.d.T nach Ulm. Insgesamt umfasst er 268 km. Die Wege sind meist gut begehbar und nicht besonders steil. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Weg, zwei Wochen sind sicher nicht zu viel.
Die Landschaft ist abwechslungsreich. Sie gehen durch das Maintal mit den Weinlagen, die Gäu-Ebene mit Landwirtschaft und durch den fränkischen Wald. In vielen Dörfern und Städten laden Kirchen und Kapellen zum Verweilen und zum Gebet ein.
Möchten Sie einen der beschriebenen Jakobswege bewandern? Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass für solch umfangreiche Wanderungen eine gute Outdoorbekleidung notwendig ist. Außerdem sollten Sie sich gute Schuhe kaufen, denn sie sind das A und O für die Reise. Wichtig ist, dass Sie sich in Ihrer Kleidung wohlfühlen. Sie sollte locker sitzen, nicht zwicken und vor allem ausreichend Bewegungsfreiraum gewähren. Schließlich gibt es nichts Schlimmeres als zu enge Hosen, die am Bund kneifen oder Oberteile, in denen man aufgrund des Materials stark schwitzt. Das Material ist idealerweise wasserabweisend und luftdurchlässig. Das wichtigste Kriterium für Wanderbekleidung ist also die Funktionalität. Auch eine entsprechende Kopfbedeckung sollte vorhanden sein, zum Beispiel wärmende Mützen oder leichte Kapuzen. Bewährt hat sich das Zwiebelprinzip: Das bedeutet, man trägt mehrere Kleidungsschichten, die man je nach Temperatur an- oder ablegen kann. Das Schuhwerk muss fest sein und ausreichend Halt geben. Laufen Sie die Schuhe früh genug ein, damit Ihre Füße sich daran gewöhnen können. Es schadet nichts, für alle Fälle (Blasen-) Pflaster und Fußsprays dabei zu haben. Lüften Sie die Schuhe regelmäßig und achten Sie auf hochwertige Wandersocken.
