Der Kürbis in Franken
Kürbisparadies in Altendorf bei Bamberg
Erst seit Mitte der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts ist der Kürbis in Franken populär geworden. Der Grund liegt darin, dass viele neue Sorten auf den Markt kamen. Viele unserer Älteren erinnern sich noch an den "süß-sauer eing'machten Kürbis", mit den wir als Kinder so oft gequält wurden. Kürbis hatte damals den Ruf als Viehfutter.
Wie gesagt, heute ist das anders: neue schmackhafte und duftige Sorten wie Moschuskürbis, Muskatkürbis, der bekannte Halloweenkürbis und der Butternuss erweitern die Möglichkeiten der Küche - und der Dekoration!
Geschichte
Vermutlich stammt der Kürbis in seiner heutigen Form aus dem mittelamerikanischen Raum. Auf dem alten Kontinent waren bis dato nur die afrikanischen Flaschenkürbisse bekannt, der dort als Topf, Schöpflöffel und sogar Trommel verwendet wurde.
Mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus kam der Kürbis auch nach Europa. Durch intensive Züchtung, Kreuzung und Auslese hat sich eine unglaubliche Sortenvielfalt herausgebildet.
Heute wird der Kürbis vor allem in Amerika und Neuseeland sowie in Japan gezüchtet.
Sorten
Hokkaidokürbis
Muskatkürbis
Bischofsmütze
Butternusskürbis
Spaghettikürbis
Butter Scallop
Verwendung in der Küche
Vom Kürbis lässt sich nahezu alles verwenden. Am häufigsten findet man Kürbisse - als Dekoration! Die sogeannten Zierkürbisse (wegen eines schwer verdaulichen Inhaltsstoffes nicht zum Essen gedacht) gibt es in allen erdenklichen Formen. Meist sind es wilde Kreuzungen, die durch Funkenflug, äh, Pollenflug zufällig entstehen.
Vom Kürbiskern lässt sich auch ein hervorragendes Öl pressen. Am besten ist dafür der Steierische Ölkürbis geeignet.
Folgende Rezepte sind hier online verfügbar:
Medizinische Wirkung
Den Kürbiskernen sagt man eine positive Wirkung auf die Prostata und die Blasenfunktion nach.
