In einigen Tagen ist wieder September, der Hochsommer ist gelaufen. Mir kam es eher so vor, als hätten wir den längsten April der Geschichte erlebt.
Das schöne an dem Monaten mit "R": Es gibt wieder Karpfen!
Der Karpfen ist im Frankenlande schon seit Jahrhunderten heimisch. Schon immer war er ein begehrter Speisefisch und eine Eiweißreserve für die fleischlose Fastenzeit.
Der Aischgründer Karpfen ist seit dem Mittelalter bekannt. Im Mittelalter war der Karpfen ein hochgeschätzer Speisefisch, die Preise waren zeitweise exorbitant. Im Jahr 1657 wurden laut alten Aufzeichnungen für ein Pfund Karpfen 6 Kreuzer bezahlt. Das war in etwa der halbe Tagesverdienst eines Arbeiters.
Wir bereiten die Karpfen auf klassisch-fränkische Art: Mit Mehl bestäubt und in Fett schwimmend gebacken. Natürlich gibt es ihn auch in pikant als Pfefferkarpfen und blau im Wurzelsud mit Frankenwein. Wer es grätenfrei mag, bevorzugt das Karpfenfilet.
Dazu empfehlen wir Ihnen einen wunderbaren Rotling vom Weingut Gebrüder Müller aus Iphofen. Bei schönem Wetter auch gerne auf unserer Terrasse - ein Hochgenuss!