Geheime Zusatzstoffe...Sonntag, 18. März 2007
Salz ist Salz. Das wussten Sie doch, nicht wahr? Haben Sie sich eigentlich noch nie gefragt, warum Salz mit der Zeit nicht fest wird? Normalerweise müsste sich doch die Luftfeuchte mit dem Salz zu einem schönen harten Block verbinden.
Gleiches gilt für den Puderzucker. Wenn Sie Zucker in einer Küchemaschine mahlen, können Sie sich selbst ihren Puderzucker herstellen. Aber, oh Wunder, nach einigen Tagen fängt er das Klumpen an und wird mit der Zeit ein einziger Block.
Wieso passiert das nicht mit dem Puderzucker und dem Salz, das wir für gewöhnlich kaufen?
Das Geheimnis sind Trennmittel. Beim Salz zum Beispiel Kieselsäure, bei Puderzucker ist es Isomalt.
Nicht dass die Zusatzstoffe schädlich wären, das kann man nicht gerade sagen. Isomalt ist ein Zuckeraustauschstoff und somit eigentlich sogar für Diabetiker geeignet. Nur leider gehört er wie alle schwerverdaulichen Kohlehydrate zu einer Stoffgruppe, die in großen Mengen gewisse Auswirkungen auf die Darmtätigkeit haben.
Was soll das alles? Warum erzähle ich Ihnen das? Sollen Sie keinen Puderzucker mehr verwenden?
Ach, nein. Das nun nicht gerade. Aber ich möchte Ihnen zeigen, dass selbst einfachste Lebensmittel schon hoch technisch hergestellt werden. Nicht mal Salz und Zucker sind noch frei von "fremden Stoffen".
Gefahrenhinweise made in USADonnerstag, 15. März 2007
In den USA scheint man neuerdings auf Nummer sicher zu gehen. Diesen Becher fand ich auf den Seiten von bmwworld.com. Und damit das Zitatrecht greift, muss ich mich inhaltlich mit dem Bild auseinandersetzen. Der Aufdruck lautet, frei übersetzt:
"ACHTUNG! Heißer Kaffee kann zu Verbrennungen führen. Wir übernehmen keine Verantwortung für einen lockeren Deckel. Kaffeflecken können dauerhaft sein. Wir empfehlen, nicht mehr als zwei Tassen zu trinken. Trinken Sie keinen Kaffee während Sie Auto fahren. Entkoffeinierter Kaffee kann Spuren von Koffein enthalten."
Na, Mahlzeit.
Timber!Donnerstag, 15. März 2007
So erklang es heute im Garten des Roten Ochsen.
Die Fichte, die uns von März bis September die Nadeln auf die Tische und in die Biergläser wirft, musste heute dran glauben. Die Wurzeln wurden einfach zu dick, arbeiteten sich schon unter das Haus und unter die Asphaltdecke der Straße (erzählen Sie das bitte nicht dem Straßenbauamt!). Lästig war es auf alle Fälle, und mit der Zeit nahm sie schon sehr viel Licht und Platz weg.
Und so grub Opa heute mächtig an den Wurzeln, ich schlang ein Seil um die oberen Äste und zog kräftig daran.
Es dauerte nicht lange, und der ach so stolze Baum war zerlegt. Meine kleine Tochter sah sehr interessiert zu und wollte auch mal sägen :-)
Diesen Sommer wollen wir unseren Garten mit vielen vielen Blumen schmücken. Wir freuen uns jetzt schon alle auf die Biergartensaison.
Und “Timber”? Das ist der Warnruf der kanadischen Holzfäller, wenn ein Baum fällt...
Erste Bärlauch-SpitzenDonnerstag, 15. März 2007
Der milde Winter und das warme Wetter arbeiten Hand in Hand. Nicht nur, dass unser Winzer in Iphofen schon Zikaden im Weinberg (!) hat, auch bei uns ist alles früher dran.
So spitzt z.B. der erste Bärlauch schon unter den Bäumen hervor. Ganz so üppig wie auf dem Foto ist er noch nicht. Aber freuen Sie sich jetzt schon auf unsere Bärlauchrezepte!
Spargel im MärzMittwoch, 14. März 2007
Es mag unglaublich erscheinen, aber schon jetzt kommt der erste deutsche Spargel auf den Markt.
Natürlich ist das kein richtiger Freilandspargel. In Tunneln aus Folie und mit Ackerbeheizung, die durch Rohre im Boden realisiert wird, ist jedoch schon echter deutscher Spargel zu haben.
Die Frage ist: Muss das sein? Muss man denn immer der Erste sein? Nun ja. Manche Leute sind dermaßen wild auf Spargel, dass sie es gar nicht erwarten können.
Tatsache ist aber, dass langsam wachsender Spargel, wie es bei kühleren Temperaturen geschieht, wesentlich intensiver im Geschmack ist.
Mag also jeder selber entscheiden, was er will.
Alkoholverbot für Jugendliche?Dienstag, 13. März 2007
Der Fall des 16jährigen Berliners geht im Moment durch sämtliche Blätter und Webseiten.
Natürlich ist es eine Schweinerei, was da gelaufen ist. Ein Wirt, der seinen Namen verdient, umsorgt seine Gäste und bringt sie nicht ins Krankenhaus.
Im Gaststättengesetz gibt es dazu eine entsprechende Passage:
Verboten ist [..] in Ausübung eines Gewerbes alkoholische Getränke an erkennbar Betrunkene zu verabreichen, [..]Die Rechtsprechung sieht das ebenfalls eindeutig. Der Wirt hat eine Fürsorgepflicht für seine Gäste. Es geht nicht, dass er einen Betrunkenen einfach hinauswirft. Er muss ihm ein Taxi holen und notfalls sogar vorschießen. Eigentlich schlimm, dass man Anstand noch in Gesetzesform gießen muss. Wie hier schon gesagt: die Gesetze gibt es. Einen Grund für neue, schärfere Gesetze sehe ich nicht. Nur die Kontrollen, insbesondere bei auffällig gewordenen Wirten, müssten wohl deutlich verschärft werden. Also bitte: statt unsinniger Vorhaben wie der Anti-Terror-Datei, Biometrischer Pässe und Online-Durchsuchungen von PCs bitte mehr Polizisten, sichtbare Polizisten! Das schafft mehr Sicherheit als alle Hektik. dciwam-Treff im Roten OchsenDienstag, 13. März 2007
Wie schon vor ein paar Jahren, es muss wohl im Sommer 2003 gewesen sein, treffen sich einmal wieder Leute "aus dem Internet" bei uns.
Gleichzeitig mit den Lesern und Schreibern der Newsgroup de.comm.infosystems.www.authoring.misc versuchen wir, einen regionalen Stammtisch der Free Software Foundation Europe zu gründen.
Wie immer versuchen wir, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fachinformation und Gemütlichkeit zu erreichen.
Scharf auf Steak?Montag, 12. März 2007
Ich liebe Steaks. Ganz besonders die Steaks vom Rind, wenn sie schön abgehangen sind und dann nur wenig gegrillt.
Außerdem mag ich scharf. Es lag also nahe, die beiden zu kombinieren. Und so finden Sie jetzt bei mir ein
Rumpsteak mit Chili-Erdnuss-Kruste
auf der Speisekarte. Dem Mutigen gehört die Welt, probieren Sie es aus. Die Erdnüsse passen sehr gut zum scharfen Chili.
Dekoration zu OsternSonntag, 11. März 2007![]() Gesteck aus Narzissen Der Jakobsweg in FrankenSamstag, 10. März 2007![]() Die Jakobsmuschel Keine Schweini-WurstFreitag, 9. März 2007
Bastian Schweinsteiger wird ja von seinen Fans auch "Schweini" genannt. Ob ihm das gefällt oder nicht.
Ein findiger Fleischfabrikant aus Augsburg wollte seine Grillwurst nun "Schweini" nennen und auf diese Weise vom Bekanntheitsgrad der "Marke" profitieren. Das ging so weit, dass er sogar eine Marke hat eintragen lassen.
Dagegen hatte Bastian Schweinsteiger geklagt und gestern Recht bekommen. Es wird also keine Schweiniwurst geben.
Nochmal Schwein gehabt, Schweini.
Fränkischer Whisky, die Zweite...Donnerstag, 8. März 2007
Edelbrennerei Haas aus Franken ist vielen in der Region ein Begriff. Nun produziert der umtriebige Brenner auch einen hauseigenen Whisky.
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