Die Meldung des Umweltschutzverbandes Nabu dürfte in Bayern und im Rheinland nicht gut ankommen: Biertrinker sind mit Schuld am Klimawandel.
Die Ursache ist die Kohlensäure, die unvermeidlich im Bier mit vorhanden ist. Jedes Glas Pils, das getrunken wird, trägt also mit dazu bei, dass New Orleans und die friesischen Inseln (siehe Baskooge) weiter in den Fluten versinken.
Der Kohlendioxidausstoß durch Bier und andere kohlensäurehaltige Getränke betrug im Jahr 2006 immerhin 28.000 Tonnen, alleine in Deutschland. Umgerechnet auf die EU kommt ein deutlicher Beitrag zur Klimaerwärmung zusammen. Jeder Rülpser, ob heimlich oder öffentlich, trägt zur globalen Erwärmung bei. Ironisch dabei, dass die High Society auf Sylt mit jedem Glas Champagner zu ihrem eigenen Untergang beiträgt.
Düsseldorf scheint dagegen einen natürlichen Vorteil zu haben: Altbier wird traditionell drucklos ausgeschenkt. Bei Einführung einer Klimaschutzabgabe für Bier wird also Düsseldorf besser wegkommen als beispielsweise Köln.
Im Roten Ochsen haben wir sofort auf diese Meldung reagiert und bieten nun auch stilles Mineralwasser an. Statt ausschließlich Pils verkaufen wir auch nun ungespundetes Kellerbier, das wesentlich weniger Kohlensäure enthält.
Bitte helfen Sie mit, die Umwelt zu schützen!