Das war mal richtig viel Arbeit. 16 Stunden stand ich am Samstag im Lokal, unterbrochen nur von einer kurzen Kaffeepause. Essen ging so nebenher.
Gerd Berghofer liest
Noch am letzten Tag hatten sich zwölf Gäste angemeldet. Was mich dann dazu veranlasst hat, die Tische im Lokal wieder mal umzustellen. Schließlich kann man grad an so einem Abend die Pärchen nicht einfach zusammensetzen, anders als zum Beispiel bei der Kulinarischen Weinplauderei, wo ja der Austausch gewünscht ist.
Vom eigentlichen Abend habe ich in der Küche nicht allzuvel mitbekommen, schließlich mussten wir mucksmäuschenstill sein. Aber wie die Gästebefragung am Ende ergab, hätten die Geschichten doch noch etwas „saftiger” sein können. Wollen wir auf Barock umstellen? Damals waren die Leute ja völlig hemmungslos...
Ist halt auch wie beim Kochen. Man denkt, schärfer darf ich es nicht machen, sonst isst es keiner mehr. Und dann sagt jemand: also von mir aus hätte es noch schärfer sein können.