Auszeichnung für Bamberger HörnlaMittwoch, 30. April 2008Bamberger Hörnla Bild von Wikipedia Die traditionsreiche fränkische Kartoffelsorte, die es seit über 200 Jahren gibt, wurde von einer Fachjury bei der Tagung mit dem beziehungsreichen Namen „Knollenvielfalt auf der Kippe?” in Hannover zur Kartoffel des Jahres 2008 gewählt. Dabei ging es aber weniger um den nussigen Geschmack, das feste Fleisch und die schöne Eignung als Salatkartoffel, nein, die Auszeichnung kam, weil die Bamberger Sorte sozusagen vom Aussterben bedroht ist. Selbst in Franken wird sie kaum noch angebaut. Die Erträge sind eher gering, denn die Form ist länglich, klein. Wohl deswegen war sie beim Konsumenten nicht sonderlich beliebt. Das hat sich in den letzten Jahren deutlich gebessert. Seitdem die Organisation Slowfood die Kartoffel 2005 in ihre „Arche des Geschmacks” aufgenommen hat, steigt die Anzahl der Erzeuger wieder und auf manchen Markt kann man die Sorte wieder finden. Der Geschmack der Kartoffel ist sozusagen einzigartig: intensive Kartoffelaromen, bissfest, dabei weicher werdend, ohne zu zerbröseln. Natürlich gibt es sie bei uns zum Spargel. Muttertags-WirrwarrMontag, 28. April 2008
Muttertag ist am zweiten Sonntag im Mai. So steht's geschrieben, so ist es beschlossen.
Beschlossen übrigens nicht von der Regierung, von einem Ausschuss oder gar vom Volk. Sondern einzig und allein aus kommerziellem Interesse. Blumenläden machen gut ein Drittel ihres Mai-Umsatzes am Muttertag, denn dank Ausnahmegenehmigung dürfen sie am Muttertag öffnen. Doch durch das frühe Osterfest dieses Jahr geht die Rechnung durcheinander. So würde der Muttertag ausgerechnet auf den Pfingstsonntag fallen — und da ist die Öffnung bisher tabu. Der Verband der Floristen quengelte nun so lange, bis der Muttertag auf den 4. Mai vorverlegt wurde. So waren sich wieder alle einig, und so wurde es in die Kalender gedruckt. Doch gegen Mitte letzten Jahres schwenkte ein Teil wieder um. Muttertag, das war immer am zweiten Sonntag im Mai, und so sollte es auch diesmal sein. Hintergrund: einige Bundesländer ließen eine Öffnung der Blumenläden an Pfingsten nun doch zu, es gab also keinen Grund, sich noch für die Verlegung des Muttertags stark zu machen. Muttertag ist also dieses Jahr wieder am zweiten Sonntag im Mai, der halt auch zufällig Pfingstsonntag ist. Für einige Kalenderhersteller kam die erneute Änderung jedoch zu spät. Und so steht sowohl der 4. als auch der 11. Mai als Muttertag im Kalender. Vielleicht sollten wir noch einen Schwiegermuttertag einführen. EntwarnungDonnerstag, 17. April 2008
Puh. Der Gasgeruch war kein Gas, wie der Techniker feststellte. Die Leitung ist dicht. Vermutlich habe ich nur die Propan/Buten-Abgase gerochen, die sich über Nacht sammeln können. Typischerweise riecht man sie, wenn der Herd ausgeschaltet wird, ein paar Minuten später (wenn sich eine ausreichende Menge angesammelt hat).
Bleibt festzustellen, dass sich seit dem Rauchverbot meine Empfindlichkeit in der Nase deutlich erhöht hat. Schreck in der AbendstundeMittwoch, 16. April 2008
Sonntag abend bin ich leicht erschrocken - Gasgeruch in der Küche, wohlgemerkt von unverbranntem Gas.
Deswegen haben wir erst einmal die Gaszufuhr stillgelegt, und bis der Techniker alles überprüft hat,
öffnen wir die Küche nicht wieder.
Freitag dürfte alles wieder funktionieren - sofern nichts schlimmeres passiert ist.
Die Spargelsaison ist eröffnet...?Montag, 7. April 2008
Die Spargelsaison 2008 ist eröffnet! tönt es durchs Lokalradio. Auch der Fränkische Tag berichtet über die Veranstaltung mit Landwirtschaftsminister Miller. Aber gibt es denn wirklich schon Spargel?
![]() Spargelacker mit Folien Angesichts der „Super”-Temperaturen für diese Zeit kann das mit Recht bezweifelt werden. Doch die Spargelbauern sind kreativ, ist doch der Spargel seit jeher ein lukratives Geschäft. Dass Spargel zu Beginn praktisch nur noch in Folientunnels gezogen wird, daran haben wir uns ja schon gewöhnt. Doch neuerdings legen findige Landwirte Rohrleitungen in ihre Spargeläcker und lassen dort warmes Wasser durchströmen. Damit der Spargel noch einen Tag eher aus dem Acker rausschaut als bei der Konkurrenz! Da lohnt es sich ja kaum noch, auf die Autofahrt zum Briefkasten zu verzichten. Angesichts der Mühe, die sich die Bevölkerung heutzutage mit dem Energiesparen gibt, mutet die Methode, die beispielsweise in Schwetzingen angewendet wird, an wie die Schneekanonen in der Sierra Madre: teuer und ineffizient. Im Moment kostet ein kg (heimischer) Spargel noch um die 19,50 Euro. Seien Sei mir nicht böse, wenn ich noch ein wenig warte. Im Moment neige ich eher dazu, Glühwein anzubieten. Himmel, Hagel, WolkenbruchDonnerstag, 3. April 2008
Na, das war mal ein saftiger Wolkenbruch eben. Kurz, aber heftig. Hagelkörner prasseln gegen die Scheiben, im Hof sieht es aus als hätte es geschneit, so weiß ist der. Sturzbäche rauschten den Abhang hinunter.
Eigentlich bin ich froh, dass wir noch keine Blumen gepflanzt haben. Und wenn wir statt gestern heute unterwegs gewesen wären und den Bärlauch geholt hätten, dann wären wir wohl nicht wie geplant um 18:30 Uhr zurück gewesen. So aber nahmen wir eine große Kiste mit, und alle drei (Nelli, die kleine Felicitas und ich) haben wir uns tüchtig bemüht. Immer schön einzelne Blätter abrupfen und viel stehen lassen. P.S. was ist eigentlich mit der versprochenen Klimaerwärmung?
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