Reise nach Berlin (letzter Teil)Sonntag, 29. Juni 2008Nach dem Frühstück stand ein Termin im Landwirtschaftsministerium auf dem Programm. Eine Regierungsdirektorin leitete die Präsentation. Anfangs etwas langweilig, glänzte die gute Frau wirklich durch Kompetenz. Sie wusste genau, wovon sie redet. Auch das Publikum war bemerkenswert gut informiert, so dass sich noch eine anregende Diskussion entwickelte. Thema waren natürlich die Milchbauern - unter anderem. Nach dem Termin hatten wir einen kurzen Halt am "Gendarmenmarkt", wo wir ein wenig Zeit für uns hatten. Udo bemerkte noch, dass in Berlin selbst die Vögel lauter zwitschern. Stimmt. Quelle: http://www.innovations-report.de/html/berichte/biowissenschaften_chemie/bericht-28357.html. Dann ein eher unerfreulicher Zwischenfall. Als wir zum Bus zurückkehrten, winkte der Führer bereits hektisch. Einer der Mitreisenden war wohl wegen der Hitze zusammengebrochen und musste in die Charité. Der letzte Tag war naturgemäß etwas kürzer. Nach dem Mittagessen gab es das erste Bröckchen freier Zeit, das es wert war, so genannt zu werden. Wir gingen auf dem Wittenbergplatz spazieren. Ich wollte natürlich unbedingt irgendwo ins Internet, und tatsächlich, dort vor der U-Bahn Station gab es endlich ein freilaufendes WLAN. Sogar ganz offziell kostenlos frei. Im ICE gab es dann auch Netzstrom, wo ich den Rest des Berichts fertig tippte. Reise nach Berlin (zweiter Teil)Mittwoch, 25. Juni 2008Hier der Bericht vom zweiten Teil der Berlinreise. Nach dem Frühstück, wieder vom Büffet natürlich, ging es schnurstracks zum Bus auf eine Stadtrundfahrt. Die meiste Zeit bewegten wir uns im Osten. Ich habe diese neoklassizistische Architektur mit ihren Protzbauten nie gemocht, und genau das sieht man haufenweise in Berlin. Wenn Sie sich also fragen, wo die Steuergelder hingehen, hier ist die Antwort. Wer sowas mag, der findet sicherlich das „Sony Center” eindrucksvoll. Eine Unmenge Glas wurde da verbaut. Ein Komplex aus verschiedenen Gebäuden in seltsamen geometrischen Formen trägt ein gläsernenes Dach. Für mich vereint diese Bauweise die Nachteile von draußen und drinnen. Pscht: Sagte nicht irgendwer, Berlin wäre arm? "Reise nach Berlin (zweiter Teil)" vollständig lesen Linkliste #5Mittwoch, 25. Juni 2008Reise nach Berlin (erster Teil)Dienstag, 24. Juni 2008Gegen 7:15 Uhr holte mich Udo vom Roten Ochsen ab und es ging zum Bahnhof in Forchheim. In unerwarteter Stärke stand dort die Reisegruppe. Mit so vielen Mitreisenden hatten wir gar nicht gerechnet. Am Ende sollten es genau 50 Personen sein. "Reise nach Berlin (erster Teil)" vollständig lesen Reise nach Berlin (Vorbereitung)Dienstag, 17. Juni 2008Heute war mal wieder einer dieser „langen Tage”, bei denen sich die Nachbarn fragen: Was arbeitet der Kerl eigentlich den ganzen Tag, wenn er nicht offen hat? Zuerst bei einem Kunden von mir (Webdesign) ein Netzwerk eingerichtet. Nicht ganz unkompliziert, hat das Netzwerk doch vier Rechner (drei Macs, ein PC), einen virtuellen PC, ein LAN, ein WLAN, drei Drucker und eine Telefonanlage. Dauerte bis Mittag, bis alles zufriedenstellend lief. Dann ein rasches Mittagessen und der Einkauf. Schließlich bin ich drei Tage weg und komme erst am Freitag nacht wieder an. Als wir vom Einkauf zurückkamen, fiel mir ein Motorradfahrer auf. Schau mal, sag ich zu Nelli: unser Freund aus Bielefeld! Tatsächlich wedelte der Fahrer mit dem Motorrad freudig hin und her - klar, der will zu uns! Als er dann tatsächlich nach Burk abbog und dann vor unserem Haus anhielt, gab es ein großes Hallo — Wiedersehen macht Freude und wurde gleich mit Penning-Zeißler-Bier gefeiert. Es wurde ein langer Abend mit interessanten Gästen. Neben den Fliesenlegern von vor zwei Wochen,die wieder einen Auftrag in Forchheim hatten, kam ein Malermeister aus Schneeberg hinzu, der viel zu erzählen hatte. Bei Schäuferla und Rauchbier wurde es ein langer, sehr unterhaltsamer Abend. The Ox-Effect! Jetzt, so gegen 23:45 Uhr, komme ich endlich zum Packen. Schließlich will so etwas vorbereitet sein. Schachbrett darf natürlich nicht fehlen, und wenn ich es schaffe, das MacBook. Ich hoffe, ich kann live aus Berlin berichten. Das Programm liegt auch hier irgendwo rum, zwischen den dreißig Zentimeter Bürokram, die sich vor mir auf dem Schreibtisch stapeln. Für heute erst einmal genüßlich den Tag ausklingen lassen. Morgen früh um 4:30 Uhr ist die Nacht rum. Freitag geschlossen, Reise nach BerlinMontag, 16. Juni 2008
Selten genug ist es ja, dass ich mal raus komme. Diesen Mittwoch bis Freitag ist es mal wieder so weit: Es geht ab nach Berlin.
Als unser damaliger Jugendleiter vom Schachclub den Bürgerpreis gewann, ist neben den zweckgebundenen 1000 Euro Jugendförderung auch eine Reise nach Berlin dabei herausgesprungen. Und da er nicht seine Mutter mitnehmen will, habe ich das Glück :-) Mal sehen, wie die Gastroszene in Berlin aktuell aussieht. Vorausgesetzt, das eng gestrickte Programm lässt genug Zeit.
Geschrieben von Konni Scheller
in Haus & Hof, Leute von Heute
um
23:07
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