SchnitzeltageSonntag, 25. Januar 2009
Die Wiedereinführung des Schnitzels in unsere Speisekarte hat sich als voller Erfolg erwiesen. Vor allem die Jugend des Schachclubs fährt voll darauf ab (neben dem Dauerbrenner „Eingeschnittene Klöße”).
Zuerst ging mir das Schweinefleisch für die Schnitzel aus. Das kommt schon mal vor. Danach gingen heute mittag die Kalbsschnitzel sehr gut. Gegen Abend hatte ich keine Semmelbrösel mehr. Mir ist schon viel passiert, aber die Semmelbrösel sind noch nicht ausgegangen.
Beim Starkoch für einen Hungerlohn?Freitag, 23. Januar 2009
Die Süddeutsche Zeitung
berichtet heute über Alfons Schuhbeck. Nein, nicht im gastronomischen Teil, sondern im Wirtschaftsteil.
Gegen Schuhbeck werden Vorwürfe laut, er würde Mitarbeiter unter Tarif bezahlen. Einem seiner Chef de rang (Tariflohn 1947 Euro brutto) soll er nur 1000 Euro brutto gezahlt haben, bei 6 Arbeitstagen die Woche. Für Insider sind solche Geschichten nicht neu. Jeder Koch, der weiterkommen will, nimmt untertarifliche Bezahlung und übertarifliche Arbeitszeiten in Kauf. Für die Starköche sind solche Mitarbeiter eine willkommene Möglichkeit, die riesige Menge an (Hand-)arbeit überhaupt zu bewältigen. Trotzdem natürlich eine fiese Frechheit. Schuhbecks Sprecherin (!) fragte süffisant zurück, "warum ein Chef de rang für solche einen Lohn überhaupt anfangen sollte" und gab ansonsten keinen Kommentar. Auch von Schuhbeck selbst war nichts zu hören. Die Süddeutsche hat jedoch einen Arbeitsvertrag in Kopie vorliegen, auf dem eindeutig dieser Betrag steht. Außerdem die Vereinbarung "über die Höhe der Vergütung Stillschweigen zu bewahren". Der Gewerkschafter, der die Vorwürfe erhebt, hat sich allerdings schon einmal vergriffen. Schon früher hatte er prominente Münchner Wirte verdächtigt, ihre Mitarbeiter unter Tarif zu bezahlen, konnte jedoch seine Vorwürfe nicht belegen. Man wird sehen, was dabei rauskommt.
Die Polizei, dein Freund und HelferDonnerstag, 15. Januar 2009
Aus Sueddeutsche.de:
Wenn die Wirtin lallt: Weil eine Kneipenwirtin in Mannheim zu betrunken zum Rechnen war, hat die Polizei ihre Kunden abkassiert. Bei einer Kontrolle hatten die Beamten bemerkt, dass sich die Wirtin kaum mehr auf den Beinen halten konnte. Da weder die 38-Jährige noch die beiden letzten Gäste in der Lage waren, die ausstehenden Rechnungen zu addieren, halfen die Polizisten aus.So soll das sein. Formulare, geht's noch dümmer?Donnerstag, 15. Januar 2009Gestern hatte ich mal wieder nach längerer Zeit eine neue Bedienung eingestellt. Natürlich als "Minijob", unter 400 Euro, also zur Aushilfe. Natürlich will man alles richtig machen. Also die "Checkliste zur geringfügigen Beschäftigung" vorgelegt. Dann stießen wir auf folgendes Ankreuzkästchen:
Alles klar? Nach gründlichem Nachdenken haben wir dann das Kästchen angekreuzt. Die Frage, welcher Vollpfosten sich solch eine Formulierung ausdenkt, bleibt wohl unbeantwortet. Wenn's kommt, kommt's von überall herDonnerstag, 15. Januar 2009Na prima. Nachdem die Abflussrohre zugefroren sind, war gestern auch die Tür zum Weinkeller nicht mehr aufzubekommen. Mit der Heißluftpistole hab ich sie dann in einer Viertelstunde aufbekommen. Schlicht ringsum zugefroren! Langsam habe ich die Kälte echt satt. Das Leben friert einMontag, 12. Januar 2009Langsam nervt die extreme Kälte wirklich. Hier in Burk sind es zur Zeit wieder mal –13 Grad. Das hat vielfältige Auswirkungen. Unter anderem stelle ich mich darauf ein, sämtliche Rosen wieder neu anpflanzen zu dürfen, inklusive der Lavendelsträucher. Im Kühlraum muss ich vermutlich eine Heizung installieren, damit das Bier nicht einfriert (nein, der Alkoholgehalt ist nicht hoch genug, um ein Gefrieren zu verhindern). Aktuell -2 Grad im Kühlraum. Und letzten Samstag ist meine Autobatterie gestorben, mitten auf den Parkplatz eines Einkaufszentrums. Ich hoffe jetzt, dass ich einmal noch in die Werkstatt komme, um mir eine neue Batterie zu kaufen. Weitere unangenehme Tatasache: die Mülleimer sind zugefroren. Die Entleerung klappt nicht. Gestern habe ich vorsichtshalber den Biomüll ins Haus gefahren, dass er wenigstens ansatzweise auftaut. Der Geruch ist nicht angenehm, aber es sind zur Zeit ja keine Gäste da. Gestern abend dann der Schock: die Außen-Abwasserleitung der Gästezimmer ist aufgefroren. In Zimmer zwei bis vier steht das Wasser im Waschbecken. Na bravo. Laut Wetterochs soll es ja nächste Woche besser werden. Das hoffe ich von ganzem Herzen.
(Seite 1 von 1, insgesamt 6 Einträge)
Competition entry by David Cummins powered by Serendipity v1.0 |
SucheUmfragenWelche Spargelsorte bevorzugen Sie?
Archive KategorienBlog abonnieren |
Gasthaus Roter Ochs - Kirchplatz 3 - 91301 Forchheim - Tel. +49 9191/4511
