Salz ist Salz. Das wussten Sie doch, nicht wahr? Haben Sie sich eigentlich noch nie gefragt, warum Salz mit der Zeit nicht fest wird? Normalerweise müsste sich doch die Luftfeuchte mit dem Salz zu einem schönen harten Block verbinden.
Gleiches gilt für den Puderzucker. Wenn Sie Zucker in einer Küchemaschine mahlen, können Sie sich selbst ihren Puderzucker herstellen. Aber, oh Wunder, nach einigen Tagen fängt er das Klumpen an und wird mit der Zeit ein einziger Block.
Wieso passiert das nicht mit dem Puderzucker und dem Salz, das wir für gewöhnlich kaufen?
Das Geheimnis sind
Trennmittel. Beim Salz zum Beispiel
Kieselsäure, bei Puderzucker ist es
Isomalt.
Nicht dass die Zusatzstoffe schädlich wären, das kann man nicht gerade sagen. Isomalt ist ein Zuckeraustauschstoff und somit eigentlich sogar für Diabetiker geeignet. Nur leider gehört er wie alle schwerverdaulichen Kohlehydrate zu einer Stoffgruppe, die in großen Mengen gewisse Auswirkungen auf die Darmtätigkeit haben.
Was soll das alles? Warum erzähle ich Ihnen das? Sollen Sie keinen Puderzucker mehr verwenden?
Ach, nein. Das nun nicht gerade. Aber ich möchte Ihnen zeigen, dass selbst einfachste Lebensmittel schon hoch technisch hergestellt werden. Nicht mal Salz und Zucker sind noch frei von "fremden Stoffen".