Jetzt auch Montags geöffnetSamstag, 24. Oktober 2009
Ab sofort haben wir auch wieder Montags ab 17:30 Uhr geöffnet.
Früher hatten wir ja aus familiären Gründen - wir wohnen nicht im Roten Ochsen, sondern im 5km entferntem Hausen - nur noch Freitag-Samstag-Sonntag offen, also nur am Wochenende. Wobei wir Feiern und auf Vorbestellung immer auch unter der Woche gemacht hatten. Die Lage hat sich deutlich entspannt, die Tochter ist jetzt etwas größer und kann auch einmal alleine schlafen, notfalls bei Oma. Aktueller Anlass war allerdings ein anderer: Der Stammtisch der Piraten ist bei uns, und dann fällt das Öffnen leicht. (N.B.: auch die anderen Parteien sind herzlich eingeladen, hier einen Stammtisch zu veranstalten, die NPD schließe ich ausdrücklich aus.) Kommenden Montag kommt auch so etwas wie Lokalprominenz, neben dem unglaublich rührigen Bezirksvorsitzenden Benjamin Stöcker wird auch Martin Haase anwesend sein. In Wikipediakreisen ist er sehr bekannt: Maha-Artikel. Aktuell ist die Wikipedia wegen einiger ungeschickter Löschungen Thema in den Nachrichten. Also, wenn Sie am Montag mal keine Lust auf Italiener haben: wir sind für Sie da! KirchweihDienstag, 13. Oktober 2009So, nun ist es wieder so weit. Die Burker Kirchweih steht vor der Tür. Und das ist nicht nur metaphorisch gemeint, nein, die Kirchweih steht bei uns buchstäblich vor der Tür. Direkt vorm Haus, auf dem großen Platz, werden die Buden und Fahrgeschäfte aufgebaut. Die Kirchweih fand praktisch schon immer hier vor dem Haus statt. Wie auf diesem alten Foto zu sehen ist, hat der Rote Ochs eine 128jährige Tradition, damals noch als "Gastwirtschaft Rudolf Scheller". Das Karrussell, falls es denn eines mal gab, wurde noch mit der Hand angeschoben und gedreht, die Musik wurde noch nicht elektronisch verstärkt und das Bier war noch dunkel. Doch schon damals wurde gebraten und gesotten, was Küche und Bauernhof hergaben, war doch die Kirchweih für alle das beinahe größte Fest des Jahres. Zur Kirchweih gibt es bei uns diesmal traditionellen Sauerbraten, Schmorbraten, Kreefleisch, Fasan und Ente - sowie natürlich täglich ofenfrische Schäuferla! Geöffnet ist Freitag bis Montag jeweils mittags von 11 bis 14 Uhr und abends ab 17:30 Uhr. Scharfe Wochen 2009Dienstag, 29. September 2009
Nun ist es endlich wieder so weit: Die Scharfen Wochen in der fränkischen Schweiz fangen in ein paar Tagen an. Wie jedes Jahr im Oktober, verpflichten sich die einheimischen Gastronomen, mindestens vier Meerrettichgerichte auf die Speisekarte zu setzen.
Natürlich reicht mir das nicht, wir machen gleich eine besondere Speisekarte, und auch ein Merrettich-Menü, das es ab Samstag bei uns zum Genießen gibt.
Meerrettich als solcher ist eine uralte Art, den Speisen "Pfiff" zu verleihen. Im Gegensatz zu Chili wird seine Schärfe auch gut von Leuten vertragen, die gegen Capsaicin empfindlich sind, beruht doch die Schärfe auf ätherischen Ölen.
Diese Schärfe aktiviert das Immunsystem, und somit schützt der Meerrettich uns jetzt besonders gut, wenn im Herbst die kalten Winde ums Haus pfeifen und es wieder kälter und ungemütlicher wird.
SchmorbratenFreitag, 18. September 2009Schmorbraten, das hat doch jeder schon einmal gehört. Die allermeisten denken, es wäre ein gewöhnlicher Rinderbraten. Nun, ganz richtig ist das nicht. Zum einen hab ich dieses mal Pommersches Rind, 4 Wochen am Knochen gereift. Gut durchmarmoriert, mit feinen Fettäderchen, wie es sein soll. Von der sogenannten "Unterschale". Ideales Fleisch für Braten. Zum anderen hab ich mir Rinderknochen bestellt. Aus diesen Rinderknochen, fein gesägt auf Walnuss-Größe, wird dann mit Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Knoblauch sowie etwas Tomatenmark eine Sauce gezogen. In dieser Sauce wird nun der Rinderbraten geschmort, das heißt: Rinderbraten in den Bräter, mit der Sauce angießen und nicht bedecken. Immer wieder drehen und dabei schön langsam braten. Den Schmorbraten gibt's ab morgen auf der Karte. Rezept: Brombeer-TiramisuMittwoch, 29. Juli 2009Brombeer-TiramisuNoch schnell, bevor die Beerensaison zu Ende geht, hier das Rezept für Brombeer-Tiramisu. Zutaten für 6 Personen:
Zubereitung:Die Brombeeren waschen (sofern nötig) und trockentupfen. Etwa die Hälfte der Brombeeren klein schneiden und mit dem Saft der Zitrone, 60 g Puderzucker und 4 EL Orangenlikör in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zerkleinern. Die übrigen Brombeeren in Scheiben schneiden und beiseite stellen. Mascarpone, Joghurt, den restlichen Puderzucker mit dem übrigen Orangenlikör mit einem Rührgerät schaumig rühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Mascarponemischung heben. Nun ein Drittel der Löffelbiskuits in eine Schale geben und jetzt abwechselnd das Brombeerpüree, die Mascarponecreme und die Löffelbisquits solange in Schichten übereinander geben, bis alles aufgebraucht ist. Das Tiramisu mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Mit einem Rest der Brombeerstücke garnieren. Dazu passt eine Tasse Kaffee und ein Glas Beerenauslese. Linkliste #7Freitag, 26. Juni 2009Das Netz - Internet aus Sicht des Rupert ScholzMittwoch, 24. Juni 2009
Ich konnte gestern eine Aufzeichnung der Diskussion von Rupert Scholz mit dem Vorsitzenden der Piratenpartei, Dirk Hillbrecht auf Phoenix in "Unter den Linden" sehen.
Die Argumente von Scholz schienen mir wirklich leicht veraltet, und zu meinen Entsetzen hat Hillbrecht die neue Sicht nicht gut rübergebracht. Besser macht das Kristian Köhntopp: Blog Er bringt die Sache auf den Punkt. Wir leben schon längst in einer digitalen Welt, das Kopieren von Information ist nicht mehr abzuschaffen. Roter Ochs zwitschert mitDienstag, 23. Juni 2009
Tja, jetzt hat das Twitter-Fieber mich auch gepackt.
Das mini-Blog gibt's nun unter http://twitter.com/roterochs.
Chefin der Brauerei Neder verstorbenDonnerstag, 21. Mai 2009Wie ich gestern erfahren habe, ist die Chefin der Brauerei Neder, deren Bier wir auch beziehen, im Alter von 76 Jahren verstorben. Sie übernahm nach dem Tod ihres Gatten Hilmar Neder die älteste Forchheimer Brauerei (seit 1544!) und führte zusammen mit Braumeister Rainer Kalb die Brauerei zu neuem Glanz. Auch war sie Stammgast in unserem Haus, mit der Familie kam sie öfters zum Essen. Wir werden sie als überaus freundlichen, gewinnenden Menschen in Erinerung behalten. Freie SoftwareMittwoch, 4. Februar 2009Einige haben schon mal was von „freier Software” gehört, und sei es in Form von Firefox oder OpenOffice.org. Diese Freie Software ist meistens (nicht immer) kostenlos, und das "frei" bezieht sich darauf, dass die Software beliebig weitergegeben, verändert und den eigenen Bedürfnissen angepasst werden darf. Die Free Software Foundation Europe kümmert sich europaweit um diese freie Software, macht entsprechende Lobbyarbeit und klärt Firmen über die Vorteile Freier Software auf. Die Freunde und Helfer dieser Organisation nennen sich "Fellows". Und nun treffen wir uns zu einem gemütlichen Beisammensein im Roten Ochsen. Möglicherweise steht die Gründung einer fränkischen Gruppe auf dem Programm. Das muss aber nicht sein. Bei Interesse einfach am Aschermittwoch, 25.02., abends gegen 18 Uhr einmal vorbeischauen. Wir sind aber auch länger da. Linkliste #6Dienstag, 3. Februar 2009SchnitzeltageSonntag, 25. Januar 2009
Die Wiedereinführung des Schnitzels in unsere Speisekarte hat sich als voller Erfolg erwiesen. Vor allem die Jugend des Schachclubs fährt voll darauf ab (neben dem Dauerbrenner „Eingeschnittene Klöße”).
Zuerst ging mir das Schweinefleisch für die Schnitzel aus. Das kommt schon mal vor. Danach gingen heute mittag die Kalbsschnitzel sehr gut. Gegen Abend hatte ich keine Semmelbrösel mehr. Mir ist schon viel passiert, aber die Semmelbrösel sind noch nicht ausgegangen.
Beim Starkoch für einen Hungerlohn?Freitag, 23. Januar 2009
Die Süddeutsche Zeitung
berichtet heute über Alfons Schuhbeck. Nein, nicht im gastronomischen Teil, sondern im Wirtschaftsteil.
Gegen Schuhbeck werden Vorwürfe laut, er würde Mitarbeiter unter Tarif bezahlen. Einem seiner Chef de rang (Tariflohn 1947 Euro brutto) soll er nur 1000 Euro brutto gezahlt haben, bei 6 Arbeitstagen die Woche. Für Insider sind solche Geschichten nicht neu. Jeder Koch, der weiterkommen will, nimmt untertarifliche Bezahlung und übertarifliche Arbeitszeiten in Kauf. Für die Starköche sind solche Mitarbeiter eine willkommene Möglichkeit, die riesige Menge an (Hand-)arbeit überhaupt zu bewältigen. Trotzdem natürlich eine fiese Frechheit. Schuhbecks Sprecherin (!) fragte süffisant zurück, "warum ein Chef de rang für solche einen Lohn überhaupt anfangen sollte" und gab ansonsten keinen Kommentar. Auch von Schuhbeck selbst war nichts zu hören. Die Süddeutsche hat jedoch einen Arbeitsvertrag in Kopie vorliegen, auf dem eindeutig dieser Betrag steht. Außerdem die Vereinbarung "über die Höhe der Vergütung Stillschweigen zu bewahren". Der Gewerkschafter, der die Vorwürfe erhebt, hat sich allerdings schon einmal vergriffen. Schon früher hatte er prominente Münchner Wirte verdächtigt, ihre Mitarbeiter unter Tarif zu bezahlen, konnte jedoch seine Vorwürfe nicht belegen. Man wird sehen, was dabei rauskommt.
Die Polizei, dein Freund und HelferDonnerstag, 15. Januar 2009
Aus Sueddeutsche.de:
Wenn die Wirtin lallt: Weil eine Kneipenwirtin in Mannheim zu betrunken zum Rechnen war, hat die Polizei ihre Kunden abkassiert. Bei einer Kontrolle hatten die Beamten bemerkt, dass sich die Wirtin kaum mehr auf den Beinen halten konnte. Da weder die 38-Jährige noch die beiden letzten Gäste in der Lage waren, die ausstehenden Rechnungen zu addieren, halfen die Polizisten aus.So soll das sein. Formulare, geht's noch dümmer?Donnerstag, 15. Januar 2009Gestern hatte ich mal wieder nach längerer Zeit eine neue Bedienung eingestellt. Natürlich als "Minijob", unter 400 Euro, also zur Aushilfe. Natürlich will man alles richtig machen. Also die "Checkliste zur geringfügigen Beschäftigung" vorgelegt. Dann stießen wir auf folgendes Ankreuzkästchen:
Alles klar? Nach gründlichem Nachdenken haben wir dann das Kästchen angekreuzt. Die Frage, welcher Vollpfosten sich solch eine Formulierung ausdenkt, bleibt wohl unbeantwortet.
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