Freitag, 13. Januar 2012
Des Menschen bester Freund ist nicht immer gern gesehener Gast im Restaurant. Damit Sie keine bösen Überraschungen erleben, hier einige Tips, was zu beachten ist, wenn Sie Hunde ins Restaurant oder in den Biergarten mitbringen.
"Hund im Restaurant" vollständig lesen
Donnerstag, 16. September 2010
Mal aus eigener Sache, meine Nelli arbeitet ja als Altenpflegerin, hauptberuflich.
Der Artikel in der ZEIT trifft es ziemlich gut:
http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-09/beruf-altenpfleger
Mittwoch, 27. Januar 2010
...kommt wirklich oft.
So waren wir heute eigentlich nur im Gasthaus, um am Saal weiterzubasteln. Eine junge Familie hatte sich angekündigt, die Taufe des Sohnes zu feiern. Und das musste besprochen werden.
Wie das halt so ist, kommt man ins Gespräch. Stellt sich raus, der Mann hat Koch gelernt, arbeitet jetzt im Krankenhaus. Da meine Nelli Altenpflegerin ist, war das Thema gefunden. Die Frau hat in der Gastronomie gearbeitet und alle zusammen mögen wir Louis de Funès.
Zack, sind zwei Stunden um. Zwei GUTE Stunden.
Gastronomie ist ein schöner Beruf.
Mittwoch, 24. Juni 2009
Ich konnte gestern eine Aufzeichnung der Diskussion von Rupert Scholz mit dem Vorsitzenden der Piratenpartei, Dirk Hillbrecht auf Phoenix in "Unter den Linden" sehen.
Die Argumente von Scholz schienen mir wirklich leicht veraltet, und zu meinen Entsetzen hat Hillbrecht die neue Sicht nicht gut rübergebracht.
Besser macht das Kristian Köhntopp: Blog
Er bringt die Sache auf den Punkt. Wir leben schon längst in einer digitalen Welt, das Kopieren von Information ist nicht mehr abzuschaffen.
Donnerstag, 21. Mai 2009
Wie ich gestern erfahren habe, ist die Chefin der Brauerei Neder, deren Bier wir auch beziehen, im Alter von 76 Jahren verstorben.
Sie übernahm nach dem Tod ihres Gatten Hilmar Neder die älteste Forchheimer Brauerei (seit 1544!) und führte zusammen mit Braumeister Rainer Kalb die Brauerei zu neuem Glanz.
Auch war sie Stammgast in unserem Haus, mit der Familie kam sie öfters zum Essen.
Wir werden sie als überaus freundlichen, gewinnenden Menschen in Erinerung behalten.
Freitag, 23. Januar 2009
Die Süddeutsche Zeitung
berichtet heute über Alfons Schuhbeck. Nein, nicht im gastronomischen Teil, sondern im Wirtschaftsteil.
Gegen Schuhbeck werden Vorwürfe laut, er würde Mitarbeiter unter Tarif bezahlen. Einem seiner Chef de rang (Tariflohn 1947 Euro brutto) soll er nur 1000 Euro brutto gezahlt haben, bei 6 Arbeitstagen die Woche.
Für Insider sind solche Geschichten nicht neu. Jeder Koch, der weiterkommen will, nimmt untertarifliche Bezahlung und übertarifliche Arbeitszeiten in Kauf. Für die Starköche sind solche Mitarbeiter eine willkommene Möglichkeit, die riesige Menge an (Hand-)arbeit überhaupt zu bewältigen. Trotzdem natürlich eine fiese Frechheit.
Schuhbecks Sprecherin (!) fragte süffisant zurück, "warum ein Chef de rang für solche einen Lohn überhaupt anfangen sollte" und gab ansonsten keinen Kommentar. Auch von Schuhbeck selbst war nichts zu hören.
Die Süddeutsche hat jedoch einen Arbeitsvertrag in Kopie vorliegen, auf dem eindeutig dieser Betrag steht. Außerdem die Vereinbarung "über die Höhe der Vergütung Stillschweigen zu bewahren".
Der Gewerkschafter, der die Vorwürfe erhebt, hat sich allerdings schon einmal vergriffen. Schon früher hatte er prominente Münchner Wirte verdächtigt, ihre Mitarbeiter unter Tarif zu bezahlen, konnte jedoch seine Vorwürfe nicht belegen.
Man wird sehen, was dabei rauskommt.
Donnerstag, 15. Januar 2009
Gestern hatte ich mal wieder nach längerer Zeit eine neue Bedienung eingestellt. Natürlich als "Minijob", unter 400 Euro, also zur Aushilfe.
Natürlich will man alles richtig machen. Also die "Checkliste zur geringfügigen Beschäftigung" vorgelegt. Dann stießen wir auf folgendes Ankreuzkästchen:
[ ] Ich verzichte nicht auf die Versicherungsfreiheit in der Rentenversicherung.
Alles klar?
Nach gründlichem Nachdenken haben wir dann das Kästchen angekreuzt. Die Frage, welcher Vollpfosten sich solch eine Formulierung ausdenkt, bleibt wohl unbeantwortet.
Montag, 8. Dezember 2008
...ist niemand gefeit. Am Wochenende ist ein beliebter Mitarbeiter der Firma, die bei mir morgen
Weihnachtsfeier feiern wollte (ca. 50 Personen, die kommen alle Jahre wieder), mit dem Auto
tödlich verunglückt. Die Weihnachtsfeier ist natürlich geplatzt, und dafür habe ich volles
Verständnis.
Er hinterlässt eine Frau und drei Kinder.
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Gestern wäre eigentlich eine Weihnachtsfeier einer Forchheimer Firma dran gewesen. Wäre. Einige der Mitarbeiter haben aber am Tag davor die Kündigung bekommen.
Dass man da keine Lust zu feiern hat, verstehe ich.
Samstag, 23. August 2008
Wie immer, wenn ich unterwegs bin, koste ich das, was es gibt.
Zum Beispiel esse ich sehr gerne asiatisch, in welcher Form auch immer, und auch gerne scharf. Muss aber nicht sein.
Bei unserem Stamm-Vietnamesen, der für mich immer extra scharf kocht, gab es neulich einen recht lustigen Vorfall. Er kam, was recht ungewöhnlich war, aus der Küche und hat mich so gefragt, ob es "smeggt".
Da es gut scharf war, war ich recht zufrieden.
Mich interessierte dann, wie man in Vietnam eigentlich kocht. "Gans andes. Vietnam Möse smeggt andes als deutsch Möse."
Ich seh seine Frau an und meine "Wenn Sie das sagen..."
Zack, hatte ich einen Knuff von meiner Nelli. Er meinte natürlich Gemüse.
Montag, 16. Juni 2008
Selten genug ist es ja, dass ich mal raus komme. Diesen Mittwoch bis Freitag ist es mal wieder so weit: Es geht ab nach Berlin.
Als unser damaliger Jugendleiter vom Schachclub den Bürgerpreis gewann, ist neben den zweckgebundenen 1000 Euro Jugendförderung auch eine Reise nach Berlin dabei herausgesprungen. Und da er nicht seine Mutter mitnehmen will, habe ich das Glück :-)
Mal sehen, wie die Gastroszene in Berlin aktuell aussieht.
Vorausgesetzt, das eng gestrickte Programm lässt genug Zeit.
Montag, 28. April 2008
Muttertag ist am zweiten Sonntag im Mai. So steht's geschrieben, so ist es beschlossen.
Beschlossen übrigens nicht von der Regierung, von einem Ausschuss oder gar vom Volk. Sondern einzig und allein aus kommerziellem Interesse. Blumenläden machen gut ein Drittel ihres Mai-Umsatzes am Muttertag, denn dank Ausnahmegenehmigung dürfen sie am Muttertag öffnen.
Doch durch das frühe Osterfest dieses Jahr geht die Rechnung durcheinander. So würde der Muttertag ausgerechnet auf den Pfingstsonntag fallen — und da ist die Öffnung bisher tabu.
Der Verband der Floristen quengelte nun so lange, bis der Muttertag auf den 4. Mai vorverlegt wurde. So waren sich wieder alle einig, und so wurde es in die Kalender gedruckt.
Doch gegen Mitte letzten Jahres schwenkte ein Teil wieder um. Muttertag, das war immer am zweiten Sonntag im Mai, und so sollte es auch diesmal sein. Hintergrund: einige Bundesländer ließen eine Öffnung der Blumenläden an Pfingsten nun doch zu, es gab also keinen Grund, sich noch für die Verlegung des Muttertags stark zu machen.
Muttertag ist also dieses Jahr wieder am zweiten Sonntag im Mai, der halt auch zufällig Pfingstsonntag ist.
Für einige Kalenderhersteller kam die erneute Änderung jedoch zu spät. Und so steht sowohl der 4. als auch der 11. Mai als Muttertag im Kalender.
Vielleicht sollten wir noch einen Schwiegermuttertag einführen.
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Heute im Fränkischen Tag: „Zapf-Verlust höher als erwartet”. Natürlich lese ich sowas als interessierter Gastwirt. Wenn's schon ums Zapfen geht...
Leider ging es um die Firma Zapf, die Puppen herstellt. Deren Gewinn ist noch negativer ausgefallen.
Montag, 1. Oktober 2007
Heute bekam ich einen Brief eines Forchheimers, der für den Pokerverband „Partner” sucht. Regelrecht beschwört wurde, dass Pokern heutzutage nicht mehr um Geld gespielt wird und alles ganz seriös sei.
Na, irgendwie hab ich mit dem Schachclub-Forchheim schon genug zwielichtige Gestalten im Haus :-)
Nein, danke. Die Neigung zum Glücksspiel muss ich nicht auch noch fördern.
Donnerstag, 9. August 2007
Auch ein Gastwirt hat mal Ruhetag. Was nicht heißt, dass er da nicht arbeitet, nur anders.
Zum Beispiel nehmen wir auch Übernachtungen am Ruhetag an. Wenn ich Zeit habe, koche ich sogar für die Leute. Wir können ja hungrige Radfahrer nicht einfach wegschicken.
Diesen Dienstag wollte eine Familie kommen und bei uns übernachten. Ich hatte allerdings schon einen Termin in Baiersdorf, wo ich einen Computer betreue.
So konnte ich nicht kochen an diesem Abend.
Als die Familie hörte, dass es an diesem Dienstag nichts zu essen geben sollte, sagten sie auch das Zimmer ab. Ich kann das nachvollziehen und nehme es als Kompliment :-)
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