Gruseldinner in der Presse (Update)Donnerstag, 16. August 2007Unser Literarisches Dinner ist in den Nordbayerischen Nachrichten zum Gruseldinner umfunktioniert worden: „Ein ungewöhnliches Menü wurde im «Roten Ochsen» in Forchheim-Burk serviert: Edgar Allan Poe stand diesmal auch auf dem Speiseplan. Aufgestapelte Skelette, ein Geierauge als Mordmotiv und ein blutiges Steak als Rache des Hausherrn? Was unvereinbar klingt, kam als «Gruseldinner» im Burker Gasthaus «Roter Ochs» auf den Tisch. Küchenmeister Konrad Scheller zauberte Kreationen, die zu den rezitierten Erzählungen schaurigen Inhalts passten, auf den Teller. «Das war mal eine besondere Herausforderung für mich als Koch», meinte er danach...” Artikel in der NN weiterlesen Man sieht sich ja gerne in der Zeitung, aber es gab weder aufgestapelte Skelette noch irgendwelche Spinnenfüße auf dem Teller... wobei ich mit der Beschriftung „wahnsinnig” über meinem Foto noch die geringsten Probleme habe. Auch im Fränkischen Tag gab es einen Artikel. HochzeitsdekoFreitag, 3. August 2007Heute bin ich mal wieder unterwegs gewesen und habe mir Dekoration für eine Hochzeitsfeier besorgt. In Erlangen, gleich nebenan, gibt es dafür jede Menge Geschäfte für so Krimskrams. Da ich dort meinen eigenen Deko-Spion habe, brauche ich nicht extra zu wühlen. Heute also zehn Spiegel und zwei Sack voll roter Glasstein-Herzen erbeutet :-) Die Hochzeits Gäste wird es freuen. To qualm or not to qualm - eine ÜbersichtDienstag, 31. Juli 2007Nun haben wir den Salat. Jedes Bundesland beschließt eine eigene Raucher-/Nichtraucher-Regelung in Gaststätten. Wie hatte das Schandmännchen so schön formuliert? Hier der Link zum Bild: Rauchplan von Schandmaennchen.de. und tatsächlich geht die Vielfalt in der Einfalt jetzt los: Ab 1. August gibt es Rauchverbote in vier Bundesländern
Ab 1. Januar 2008
Weiter sind noch keine Regelungen getroffen. Warum tut sich Deutschland da so schwer? Es liegt nicht am Förderalismus, es liegt an der Lobby-Arbeit der Zigarettenindustrie. Schach im GartenDienstag, 29. Mai 2007
Heute regnet es den dritten Tag hintereinander, und etwas kühler ist es geworden. So bekommt nicht nur der Spargel ein wenig Erholung, sondern auch ein hitzegeplagter Koch. Nichts gegen Sonne – aber in einer Küche mit Dampf und Fettgeruch sieht man das ein klein wenig anders :-)
Erstaunlicherweise ist bei uns mehr los, wenn es regnet und kühler ist. Ist Euch denn nicht bewusst, dass wir auch einen sehr schönen Garten haben?
Einigen war es bewusst, und am letzten Freitag gab es Freiluft-Schach. Der Schachclub ist ja bei uns. Freitag gab es keinen offiziellen Termin, wenn man von einem kleinen Jugendturnier absieht. Und so saßen wir, der Vereinswirt eingeschlossen, bis nachts um halb eins vor dem Schachbrett im Garten und analysierten die Drachenvariante der Sizilianischen Verteidigung. Nach einigen Flaschen Wein und reichhaltigen Analysen kamen wir zu dem Schluss, dass beide Seiten verloren sind.
Geschrieben von Konni Scheller
in Gastrokultur, Haus & Hof
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07:59
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Biertrinker verschärfen KlimawandelSonntag, 1. April 2007Die Meldung des Umweltschutzverbandes Nabu dürfte in Bayern und im Rheinland nicht gut ankommen: Biertrinker sind mit Schuld am Klimawandel. Die Ursache ist die Kohlensäure, die unvermeidlich im Bier mit vorhanden ist. Jedes Glas Pils, das getrunken wird, trägt also mit dazu bei, dass New Orleans und die friesischen Inseln (siehe Baskooge) weiter in den Fluten versinken. Der Kohlendioxidausstoß durch Bier und andere kohlensäurehaltige Getränke betrug im Jahr 2006 immerhin 28.000 Tonnen, alleine in Deutschland. Umgerechnet auf die EU kommt ein deutlicher Beitrag zur Klimaerwärmung zusammen. Jeder Rülpser, ob heimlich oder öffentlich, trägt zur globalen Erwärmung bei. Ironisch dabei, dass die High Society auf Sylt mit jedem Glas Champagner zu ihrem eigenen Untergang beiträgt. Düsseldorf scheint dagegen einen natürlichen Vorteil zu haben: Altbier wird traditionell drucklos ausgeschenkt. Bei Einführung einer Klimaschutzabgabe für Bier wird also Düsseldorf besser wegkommen als beispielsweise Köln. Im Roten Ochsen haben wir sofort auf diese Meldung reagiert und bieten nun auch stilles Mineralwasser an. Statt ausschließlich Pils verkaufen wir auch nun ungespundetes Kellerbier, das wesentlich weniger Kohlensäure enthält. Bitte helfen Sie mit, die Umwelt zu schützen!
Geschrieben von Konni Scheller
in Gastrokultur, Trinkbares
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14:33
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Alkoholverbot für Jugendliche?Dienstag, 13. März 2007
Der Fall des 16jährigen Berliners geht im Moment durch sämtliche Blätter und Webseiten.
Natürlich ist es eine Schweinerei, was da gelaufen ist. Ein Wirt, der seinen Namen verdient, umsorgt seine Gäste und bringt sie nicht ins Krankenhaus.
Im Gaststättengesetz gibt es dazu eine entsprechende Passage:
Verboten ist [..] in Ausübung eines Gewerbes alkoholische Getränke an erkennbar Betrunkene zu verabreichen, [..]Die Rechtsprechung sieht das ebenfalls eindeutig. Der Wirt hat eine Fürsorgepflicht für seine Gäste. Es geht nicht, dass er einen Betrunkenen einfach hinauswirft. Er muss ihm ein Taxi holen und notfalls sogar vorschießen. Eigentlich schlimm, dass man Anstand noch in Gesetzesform gießen muss. Wie hier schon gesagt: die Gesetze gibt es. Einen Grund für neue, schärfere Gesetze sehe ich nicht. Nur die Kontrollen, insbesondere bei auffällig gewordenen Wirten, müssten wohl deutlich verschärft werden. Also bitte: statt unsinniger Vorhaben wie der Anti-Terror-Datei, Biometrischer Pässe und Online-Durchsuchungen von PCs bitte mehr Polizisten, sichtbare Polizisten! Das schafft mehr Sicherheit als alle Hektik. Dekoration zu OsternSonntag, 11. März 2007![]() Gesteck aus Narzissen Der Jakobsweg in FrankenSamstag, 10. März 2007![]() Die Jakobsmuschel Frische Krabben gefällig?Freitag, 17. November 2006
Dass die Globalisierung manchmal skurrile Blüten treibt, ist ja bekannt. Was aber nun der SPIEGEL in seiner online-Ausgabe berichtet, lässt schon ein wenig mehr nachdenken:
Druckversion des Artikels
Da werden schottische Krabben rund um den Globus nach Thailand geschippert, damit sie dort von billigen Kräften gepuhlt werden. Und anschließend zurück, wo sie dann als schottische Krabben verkauft werden. Die armen Viecher sind neun Wochen auf See unterwegs. So etwas geht nicht ohne massiv Konservierungsstoffe. Guten Appetit, möchte ich da sagen.
"Frische Krabben gefällig?" vollständig lesen ZEIT zu lesenMittwoch, 11. Oktober 2006
Schön, wenn man gute Presse bekommt. Noch besser, wenn das in einer überregionalen Zeitung geschieht.
Diese Woche sind wir tatsächlich in der ZEIT.
Thema war der Meerrettich, der im angrenzenden Baiersdorf angebaut und produziert wird.
Wie Sie sicher wissen, veranstalten wir jedes Jahr unsere Scharfen Wochen, wo es viele Spezialitäten rund um den Meerrettich gibt. Das nahm ein Reporter der ZEIT, der durch unsere Internetseiten auf uns aufmerksam wurde,
"ZEIT zu lesen" vollständig lesen
Geschrieben von Konni Scheller
in Ernährung, Essbares, Events, Gastrokultur
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10:36
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Scharfe Wochen - MeerrettichspezialitätenSamstag, 30. September 2006
Diese Woche erhielt ich einen Anruf von der ZEIT aus Hamburg. Man wolle doch bitte Konrad Scheller sprechen. Als ich mich zu erkennen gab, schallte es mir entgegen: "Ach, Sie sind der Erfinder des Meerretticheis'!".
Hat mich wirklich gefreut, dass es sich schon bis Hamburg herumgesprochen hat.
Diesen Monat, also ab 1. Oktober meine ich, sind wieder Scharfe Wochen, die Wochen der Meerrettichspezialitäten in der fränkischen Schweiz.
Wenn ich mit meiner Arbeit nachkomme, gibt es eine ganze Reihe von Spezialitäten, natürlich darf das Kreefleisch, der Karpfen mit Meerrettichkruste und das Meerrettich-Eis nicht fehlen. Auf unserer Spezialitätenseite gibt es einen Überblick.
Und wer das Meerrettich-Eis nachkochen will, findet das — und andere Rezepte — auf den Seiten der Scharfen Wochen.
Gammelfleisch, wieder einmalMontag, 4. September 2006
Eigentlich ist es unfassbar: schon wieder wurde vergammeltes Fleisch weiterverarbeitet. Bezeichnenderweise trifft es fast immer Großunternehmen. Warum?
"Gammelfleisch, wieder einmal" vollständig lesen Brunch im Airport-RestaurantDienstag, 29. August 2006
Vor etwas über einem Jahr erhielten meine Frau und ich einen Gutschein über ein "Brunch". Ich hatte, das muss ich gestehen, so etwas noch nie mitgemacht, obwohl ich natürlich davon gehört hatte.
Leider gab es das Brunch nur sonntags, so dass ich bis zum Urlaub darauf warten musste, um es zu genießen.
Vorweg: es war schön!
"Brunch im Airport-Restaurant" vollständig lesen Rote Karte für BetrunkeneDonnerstag, 3. August 2006
In Neuseeland haben nun Wirte das Fußballkarten-System eingeführt. Fällt ein Gast zu sehr auf, dann bekommt er die gelbe Karte. Im Wiederholungsfall und bei groben Fouls sofort die Rote Karte. Wenn der Gast nun noch widerstandslos geht, bekommt er für den nächsten Besuch ein Freigetränk.
Auf dem Annafest vermutlich nicht durchführbar. Soviele rote Karten gibt es nicht.
Geschrieben von Konni Scheller
in Gastrokultur, Leute von Heute
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10:39
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Fußball über alles...Freitag, 7. Juli 2006
Nicht nur dass mich zum 15. Mal die GEMA gefragt hat, ob ich nicht doch einen Fernseher für die WM anmelden will, nein, der Fußball in Kombination mit dem Traumwetter zieht wohl sämtliche Veranstaltungen in den Keller.
So fand eine Vorstellung des Jungen Theaters in Forchheim vor fast leeren Stühlen statt. 3 (in Worten: drei) Zuschauer fanden den Weg.
Auch unser Candle-Light-Dinner fällt mangels Beteiligung aus.
Nunja, Fußball ist ja bald überstanden. Und schön war's trotzdem! Falls ich es wieder einmal erlebe, dass eine Fußball-WM in Deutschland stattfindet, mach ich gleich Urlaub in der Zeit.
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