Kräutergarten neu angelegtDienstag, 20. Mai 2008
Nachdem es endlich mal ein wenig wärmer wurde, haben meine Nelli und ich den Kräutergarten neu angelegt. Ein wenig außer Kontrolle geraten sind die Kräuter schon: die Minze wucherte quer durch über die Beete, die Ringelblumen scherten sich auch nicht um irgendwelche Grenzen :-)
Interessant ist, dass Petersile im Jahr darauf den Standort, an dem sie war, meidet. Sprich, sie sät sich zwar selbst aus, aber wächst nicht mehr an der gleichen Stelle. Für Petersilie braucht man also ein größeres Areal, damit sie vor sich selbst fliehen kann. EntwarnungDonnerstag, 17. April 2008
Puh. Der Gasgeruch war kein Gas, wie der Techniker feststellte. Die Leitung ist dicht. Vermutlich habe ich nur die Propan/Buten-Abgase gerochen, die sich über Nacht sammeln können. Typischerweise riecht man sie, wenn der Herd ausgeschaltet wird, ein paar Minuten später (wenn sich eine ausreichende Menge angesammelt hat).
Bleibt festzustellen, dass sich seit dem Rauchverbot meine Empfindlichkeit in der Nase deutlich erhöht hat. Schreck in der AbendstundeMittwoch, 16. April 2008
Sonntag abend bin ich leicht erschrocken - Gasgeruch in der Küche, wohlgemerkt von unverbranntem Gas.
Deswegen haben wir erst einmal die Gaszufuhr stillgelegt, und bis der Techniker alles überprüft hat,
öffnen wir die Küche nicht wieder.
Freitag dürfte alles wieder funktionieren - sofern nichts schlimmeres passiert ist.
Überraschung (Teil 3)Dienstag, 29. Januar 2008
Tja, das war's dann wohl mit dem „Balken” wegmachen. Der Balken entpuppte sich als Verkleidung eines H-förmigen Eisenträgers.
Weiß der Kuckuck, was der zusammenhält. Möglicherweise das Haus. Er muss also bleiben. Schade, ein wenig mehr Licht hätte man gerne gehabt...
Überraschung (Teil 2)Freitag, 25. Januar 2008Die Überraschung von vorgestern geht weiter. Es war kein Abwasserrohr, sondern ein Tonrohr, das dem Abzug von Rauch diente. Die Zimmerchen waren früher mit Öfen ausgestattet. Nun sind wir auf einen Balken gestoßen, der möglicherweise tragende Funktion hat. Er muss also bleiben. Die Tonrohre sind weg, immerhin. Überraschung!Mittwoch, 23. Januar 2008Wie immer in der ruhigen Zeit renovieren und basteln wir am Haus. Im Flur zu den Gästezimmern ist noch so eine Art gemauerter "Kasten", der quer durch den Gang geht. Letztes Jahr fassten wir den Entschluss, den Kasten wegzuklopfen, damit der Gang heller und auch höher wird. Eine vorläufige Inspektion ergab, dass er leer ist und vermutlich dem Rauchabzug der einzelnen Zimmer diente. Heute nachmittag dann die Überraschung: Ein Rohr befindet sich im Kasten, das einem Abwasserrohr verdammt ähnlich sieht. Ich schätze, wir müssen vorsichtig sein... KüchenrenovierungDonnerstag, 17. Januar 2008Wie jedes Jahr im Januar erledigen wir kleine Renovierungsarbeiten. Montag also war das Streichen der Küche angesagt. Alles war bereits ausgeräumt und die Geräte abgedeckt. Mein Schwager, der uns dabei hilft, sah sich die Decke kurz an, schüttelte mit dem Kopf und bedeutete uns, zu verschwinden. Dann fing er richtig mit dem Renovieren an: er schlug den ganzen alten Putz von der Decke, löste Blasen und Farbklopse ab. Die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld. Dienstag hat er dann mit Spachtelmasse und Rotbandputz alles gerade gemacht. Gestern hatte er den Tiefgrund aufgetragen und heute gestrichen - es sieht aus wie neu. Nur muss eben die Farbe noch trocknen. Deswegen öffnen wir erst morgen, am Freitag. Verzicht auf Käfig-Eier?Donnerstag, 4. Oktober 2007
Zum Welttierschutztag am 4. Oktober ruft der Deutsche Tierschutzbund zum Verzicht auf Käfigeier in der Lebensmittelindustrie auf. Jährlich würden fünf Milliarden (!) Eier aus Käfighaltung von deutschen Unternehmen verarbeitet, berichtete die Organisation vorgestern in Bonn.
Abgesehen davon, wo jetzt plötzlich 5 Milliarden Eier aus Freilandhaltung herkommen sollen, hat sich vermutlich noch keiner der Tierschützer über die tatsächlichen Verhältnisse auf einem Hühnerhof informiert. Hühner haben bekanntlich eine Hackordnung. Diese Hackordnung wird dauernd neu ausgefochten. In der Bodenhaltung haben die Hühner dazu Gelegenheit, in der Legebatterie nicht. Im Ergebnis sind Hühner in der Legebatterie trotz der teilweise sehr brutalen Bilder in der Summe gesünder als jene aus Bodenhaltung. In der Freilandhaltung kommt noch dazu, dass die Hühner mit allerlei Ungemach, vor allem ihren eigenen Kot, in Berührung kommen. Dadurch ist der Bauer gezwungen, gegen Infektionskrankheiten noch mehr Antibiotika einzusetzen, als das beispielsweise in einer Legebatterie nötig wäre . Was also tun?Das bleibt weiterhin Ihnen überlassen. Sie sollten nur wissen, dass Kauf von Eiern aus Bodenhaltung nicht gesünder ist und kein bisschen den Tierschutz dient. Kalt wirds...Freitag, 7. September 2007
...und deswegen haben wir schon mal Kachelofen und Heizung angeworfen.
Der Sommer war ja wirklich verregnet. Windows im OchsenMontag, 30. Juli 2007
So, nun hab ich es getan: Ich habe mir ein Windows gekauft. Endlich sehe ich meine Seiten einmal so, wie sie 90% meiner Besucher sehen.
Und ich muss sagen, so schlimm ist es gar nicht. Machmal klappt etwas nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber die meisten gröberen Sachen funktionieren gut. Die Lösung, die ich schlussendlich wählte, war bei weitem die billigste: ich emuliere einen PC mittels der Software „Parallels” und installiere darauf ein Windows XP Home (sauteuer...). Bis jetzt läuft es gut. Auch wenn ich mich als alter Mac-User erst daran gewöhnen muss, nicht mehr dauernd die Apfeltaste zu drücken. No TV, no painMontag, 30. Juli 2007
Heute, als ich grad beim Essen war, klopfte es an die Tür. Draußen stand ein Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks, vermutlich von der GEZ beauftragt.
Er hatte offenbar Zugriff auf die Meldedaten und wusste, wer bei uns wohnt.
Ich habe natürlich ordnungsgemäß mein Autoradio angemeldet. Dass ich keinen Fernseher habe, wollte er mir nicht glauben. Ich stehe schon immer auf den Standpunkt, dass Glauben Privatsache ist. Aber wenn man so im Internet nachliest, was die GEZ-Beauftragten machmal machen, kann ich gespannt sein. Übrigens: ich habe tatsächlich keinen Fernseher. Es ist wunderbar entspannend, wenn man sich den Mist nicht mehr antut. Man hat plötzlich Zeit, spannende Bücher zu lesen, sich um Freunde zu kümmern oder sogar am Computer zu arbeiten. Die wenigen Minuten, die ich bei meinen Eltern immer mitkriege, reichen mir völlig: Sport, Sport, Sport, Quizsendungen auf NeunLife, volkstümelnde Musik auf den öffentlich-rechtlichen Kanälen. Das muss man nicht sehen. Na, ich bin neugierig, ob ich zwangsangemeldet werde. Wenn, dann werde ich natürlich dagegen vorgehen. Eine Strafanzeige wegen Betrug klingt schon mal gut :) Stöbern in alten DokumentenFreitag, 27. Juli 2007
Heute hab ich ein wunderschönes Dokument wieder gefunden: Mein erster Vertrag mit einem Internetprovider über das Hosting meiner Homepage.
Da Domains damals noch furchtbar teuer waren, erhielt ich einen Ordner auf einer Subdomain... Unter der kryptischen Adresse http://forchheim.osn.de/roterochs/ gab es zum ersten Mal Seiten vom Roten Ochsen. Was es genau war, weiß heute keiner mehr. Das war am 22.06.1996. Schach im GartenDienstag, 29. Mai 2007
Heute regnet es den dritten Tag hintereinander, und etwas kühler ist es geworden. So bekommt nicht nur der Spargel ein wenig Erholung, sondern auch ein hitzegeplagter Koch. Nichts gegen Sonne – aber in einer Küche mit Dampf und Fettgeruch sieht man das ein klein wenig anders :-)
Erstaunlicherweise ist bei uns mehr los, wenn es regnet und kühler ist. Ist Euch denn nicht bewusst, dass wir auch einen sehr schönen Garten haben?
Einigen war es bewusst, und am letzten Freitag gab es Freiluft-Schach. Der Schachclub ist ja bei uns. Freitag gab es keinen offiziellen Termin, wenn man von einem kleinen Jugendturnier absieht. Und so saßen wir, der Vereinswirt eingeschlossen, bis nachts um halb eins vor dem Schachbrett im Garten und analysierten die Drachenvariante der Sizilianischen Verteidigung. Nach einigen Flaschen Wein und reichhaltigen Analysen kamen wir zu dem Schluss, dass beide Seiten verloren sind.
Geschrieben von Konni Scheller
in Gastrokultur, Haus & Hof
um
07:59
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Blütenpracht ums HausDonnerstag, 10. Mai 2007
Nelli pflanzt Geranien Timber!Donnerstag, 15. März 2007
So erklang es heute im Garten des Roten Ochsen.
Die Fichte, die uns von März bis September die Nadeln auf die Tische und in die Biergläser wirft, musste heute dran glauben. Die Wurzeln wurden einfach zu dick, arbeiteten sich schon unter das Haus und unter die Asphaltdecke der Straße (erzählen Sie das bitte nicht dem Straßenbauamt!). Lästig war es auf alle Fälle, und mit der Zeit nahm sie schon sehr viel Licht und Platz weg.
Und so grub Opa heute mächtig an den Wurzeln, ich schlang ein Seil um die oberen Äste und zog kräftig daran.
Es dauerte nicht lange, und der ach so stolze Baum war zerlegt. Meine kleine Tochter sah sehr interessiert zu und wollte auch mal sägen :-)
Diesen Sommer wollen wir unseren Garten mit vielen vielen Blumen schmücken. Wir freuen uns jetzt schon alle auf die Biergartensaison.
Und “Timber”? Das ist der Warnruf der kanadischen Holzfäller, wenn ein Baum fällt...
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