Scharfe Wochen 2009Dienstag, 29. September 2009
Nun ist es endlich wieder so weit: Die Scharfen Wochen in der fränkischen Schweiz fangen in ein paar Tagen an. Wie jedes Jahr im Oktober, verpflichten sich die einheimischen Gastronomen, mindestens vier Meerrettichgerichte auf die Speisekarte zu setzen.
Natürlich reicht mir das nicht, wir machen gleich eine besondere Speisekarte, und auch ein Merrettich-Menü, das es ab Samstag bei uns zum Genießen gibt.
Meerrettich als solcher ist eine uralte Art, den Speisen "Pfiff" zu verleihen. Im Gegensatz zu Chili wird seine Schärfe auch gut von Leuten vertragen, die gegen Capsaicin empfindlich sind, beruht doch die Schärfe auf ätherischen Ölen.
Diese Schärfe aktiviert das Immunsystem, und somit schützt der Meerrettich uns jetzt besonders gut, wenn im Herbst die kalten Winde ums Haus pfeifen und es wieder kälter und ungemütlicher wird.
Geschrieben von Konni Scheller
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um
20:14
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SchmorbratenFreitag, 18. September 2009Schmorbraten, das hat doch jeder schon einmal gehört. Die allermeisten denken, es wäre ein gewöhnlicher Rinderbraten. Nun, ganz richtig ist das nicht. Zum einen hab ich dieses mal Pommersches Rind, 4 Wochen am Knochen gereift. Gut durchmarmoriert, mit feinen Fettäderchen, wie es sein soll. Von der sogenannten "Unterschale". Ideales Fleisch für Braten. Zum anderen hab ich mir Rinderknochen bestellt. Aus diesen Rinderknochen, fein gesägt auf Walnuss-Größe, wird dann mit Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Knoblauch sowie etwas Tomatenmark eine Sauce gezogen. In dieser Sauce wird nun der Rinderbraten geschmort, das heißt: Rinderbraten in den Bräter, mit der Sauce angießen und nicht bedecken. Immer wieder drehen und dabei schön langsam braten. Den Schmorbraten gibt's ab morgen auf der Karte. Rezept: Brombeer-TiramisuMittwoch, 29. Juli 2009Brombeer-TiramisuNoch schnell, bevor die Beerensaison zu Ende geht, hier das Rezept für Brombeer-Tiramisu. Zutaten für 6 Personen:
Zubereitung:Die Brombeeren waschen (sofern nötig) und trockentupfen. Etwa die Hälfte der Brombeeren klein schneiden und mit dem Saft der Zitrone, 60 g Puderzucker und 4 EL Orangenlikör in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zerkleinern. Die übrigen Brombeeren in Scheiben schneiden und beiseite stellen. Mascarpone, Joghurt, den restlichen Puderzucker mit dem übrigen Orangenlikör mit einem Rührgerät schaumig rühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Mascarponemischung heben. Nun ein Drittel der Löffelbiskuits in eine Schale geben und jetzt abwechselnd das Brombeerpüree, die Mascarponecreme und die Löffelbisquits solange in Schichten übereinander geben, bis alles aufgebraucht ist. Das Tiramisu mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Mit einem Rest der Brombeerstücke garnieren. Dazu passt eine Tasse Kaffee und ein Glas Beerenauslese. Holunder blüht wiederDonnerstag, 22. Mai 2008
Blühender Holunder Zeit wird's. Der Holunder im Garten blüht jetzt schon schön duftig. Man kann viele schöne Sachen aus dem Holunder herstellen. Eine der einfachsten ist es, die Holunderblüte zu nehmen, ein wenig auszuschütteln und in einen Backteig zu tauchen. Dann fritieren und mit Puderzucker überstreuen - herrlich! Etwas aufwendiger ist das Rezept für Holundersekt3 Liter Wasser mit 300g Zucker aufkochen. Wenn der Läuterzucker abgekühlt ist, legt man 10 saubere Holunderdolden hinein. Etwas Zitronensaft oder ganze Zitronenscheiben dazu. Bereits nach 24 Stunden wird der „Holundersekt” fertig (eigentlich eine Limonade).
Geschrieben von Konni Scheller
in Essbares, Rezepte, Trinkbares
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10:08
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