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    <title>Konnis kulinarische Monologe - Trinkbares</title>
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    <pubDate>Tue, 31 Aug 2010 00:07:39 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Konnis kulinarische Monologe - Trinkbares - </title>
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    <title>Vom Ende des Bacchus</title>
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            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
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    Nach einem französischen Gedicht aus dem 16. Jahrhundert, beschloss der Weingott Bacchus in einem Zornesausbruch, den ersten Menschen, der ihm begegnete, den Tigern zum Fraß vorzuwerfen. Das war die Jungfrau Amethyst. Zur Rettung verwandelte die Göttin Diana sie in einen weißen Stein. Voll Reue goss der Gott Wein über den Stein, um Diana zu versöhnen. Seitdem ist der Amethyst violett und durchsichtig klar wie Wasser.




 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/198-Vom-Ende-des-Bacchus.html#extended&quot;&gt;&quot;Vom Ende des Bacchus&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 31 Aug 2010 00:43:39 +0200</pubDate>
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    <title>Biertest auf den Hallerndorfer Kellern</title>
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            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
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    &lt;p&gt;Zur Zeit ist ja wieder &lt;a href=&quot;http://www.alladooch-annafest.de/&quot;&gt;Annafest&lt;/a&gt;. Da wir für morgen mit unserer Kleinen einen Besuch dort vor haben, zog es uns heute bei dem herrlichen Wetter diesmal auf die Hallerndorfer Keller. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst zum Lieberth-Keller. Christian Volkmuth als Braumeister braut ein süffiges Pils, das ich vor einigen Tagen bei einem (Computer-)Kunden probieren durfte. Sehr süffig, aber ich habe es nicht gut vertragen. Der Magen hat ein wenig ob der Bitterkeit protestiert. Geschmack war sehr gut, nur eben die Verträglichkeit. Wer weiß, vielleicht schmeckt es aus dem Fass auch noch besser? &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
So zogen wir also frohgemut in strahlendem Sonnenschein auf den Kreuzberg bei Hallerndorf. Vorbei am Friedl-Keller mit dem riesigen, beeindruckenden Spielplatz ging es zum benachbarten Lieberth-Keller. Dort nahmen wir Platz. In Selbstabholung werden dort Speisen und Getränke verkauft, das Bier 0,5 l zu 1,80 Euro. Dort wird Lagerbier vom Fass ausgeschenkt. Der Kümmelbraten war sehr fein, Nellis Sülze mit Röstkartoffeln wird wohl demnächst auch auf unserer Brotzeitkarte zu finden sein. Und wunderschön das Bier! Ein richtiges fränkisches Kellerbier. Mund auf, rein, laufenlassen - genau so soll es sein. Auch Nelli schmeckte es sehr fein und sie fand es fruchtig und lecker. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach zog es uns auf einen der benachbarten Keller, denn ich war neugierig, wie sich die Hallerndorfer Biere unterscheiden. Ich sage jetzt bewusst nicht welchen, damit ich mir nicht eine Unterlassungsklage einfange. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein völlig subjektiven Eindrücke lassen sich wie folgt zusammenfassen: für ein „Zwickl”-Bier (naturtrüb) eindeutig viel zu bitter. Ich hatte geradezu den Eindruck einer holzigen Bitterkeit. Ich hab es halb stehen lassen und holte mir ein Schwarzbier, von dem ich mir mehr versprach. Es war tatsächlich etwas besser, das Malz leicht geräuchert, aber auch insgesamt viel zu bitter. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dann wurde ich erkannt und die Chefin kam zu uns an den Tisch. „Gell, ihr habt heut wohl euern Ruhedooch?”. Äh ja. Genau. „Do schau her. Und dann kummerns zu uns aufn Keller. Schöö.” Dann hub Sie zu einem längeren Monolog über die Philosophie ihrer Biere an, eigene Hefe, nur bestes Malz, etc. pp. Einen Satz sagte sie öfter: „Wir wollen kein Massenbier werden.”
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich denke mal, da braucht sie sich keine Sorgen zu machen.&lt;/p&gt;

 
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    <pubDate>Mon, 28 Jul 2008 22:49:15 +0200</pubDate>
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    <title>Bier-Nachfolger</title>
    <link>http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/144-Bier-Nachfolger.html</link>
            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Nachdem die Maisel Brauerei uns 30 Jahre lang mit ihrem Bier versorgt hat, ist demnächst Schicht im Schacht - bis 30.07. geht noch der Betrieb, und was danach kommt, weiß kein Mensch. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind derweil auf der Suche nach Nachfolgern. Mehrzahl! Wir werden uns nicht mehr an eine einzelne Brauerei binden. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich gibt es zwei Brauerein, die in Forchheim sind: &lt;a href=&quot;http://www.brauerei-greif.de&quot;&gt;Braurei Josef Greif&lt;/a&gt; und Brauerei Neder. Greif wird uns mit Pils, Hell, dem ausgezeichneten Weizen und leichtem Weizen versorgen. Neder liefert Schwarze Anna, Hell, Kellerbier und Anna Weiße. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Ergänzung für unser Sortiment dann noch &lt;a href=&quot;http://www.gasthof-seitz.de/&quot;&gt;Elch-Bräu aus Thuisbrunn&lt;/a&gt; im Dunkelbereich, vom Fass. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem komme ich wohl am Breitenlesauer &lt;a href=&quot;http://www.krug-braeu.de/&quot;&gt;Krug Bräu&lt;/a&gt; und am &lt;a href=&quot;http://meisterbräu.de/mod/main.php&quot;&gt;Unterzaunsbacher&lt;/a&gt; nicht wirklich vorbei. 
&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Leichenfledderer?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bemerkenswert ist, dass offenbar eine Reihe von größeren Brauerein (und das ist im Fränkischen nicht wirklich groß) die Gunst der Stunde nutzt und in ehemaligen Maisel-Gefilden wildert. Da wäre z.B. die Brauerei Reckendorf (nicht wirklich interessant, das Bier. Gut, aber nichts besonderes). Ein ehemaliger Maisel-Vertreter arbeitet dort und klappert jetzt offenbar die Gaststätten ab, in denen er bekannt ist. Nunja. Auch er muss sehen, wo er bleibt, insofern habe ich dafür Verständnis. Ändert aber nichts daran, dass mir das Bier nicht gefällt. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Wolfshöher Brauerei wildert. Der Preis ist fast unschlagbar; allerdings hat Wolfshöher in Forchheim seit der Übernahme des Brauhaus Forchheim keinen guten Ruf. Das Bier selbst ist auch nicht der Bringer. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kitzmann war der dritte, der angefragt hat. Böse Zungen behaupten, dass in Kitzmann der falsche Vokal steckt. So weit würde &lt;b&gt;ich&lt;/b&gt; jetzt nicht gehen. Aber das Bier ist auch nichts besonderes. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute war der Leikeim-Vertreter da und hat offenbar ein paar Flaschen vergessen. Naja, für Cola-Weizen und Radler kann man es wohl nehmen.... 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein: wir suchen uns jetzt alle Biere sehr sorgfältig aus. Bier braucht Heimat, und ab einer gewissen Größe geht das nicht mehr. Lieber eine winzige Familienbrauerei mit einer Sorte als einen Universal-Lieferanten. 
&lt;/p&gt;

 
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    <pubDate>Tue, 22 Jul 2008 00:51:21 +0200</pubDate>
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    <title>Holunder blüht wieder</title>
    <link>http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/135-Holunder-blueht-wieder.html</link>
            <category>Essbares</category>
            <category>Rezepte</category>
            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
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    &lt;div class=&quot;foto links&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;/graphics/hollerdolde.jpg&quot; alt=&quot;Holunder&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Blühender Holunder&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;
Zeit wird&#039;s. Der Holunder im Garten blüht jetzt schon schön duftig. Man kann viele schöne Sachen aus dem Holunder herstellen. Eine der einfachsten ist es, die Holunderblüte zu nehmen, ein wenig auszuschütteln und
in einen Backteig zu tauchen. Dann fritieren und mit Puderzucker überstreuen - herrlich! 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwas aufwendiger ist das Rezept für&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Holundersekt&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;3 Liter Wasser mit 300g Zucker aufkochen. Wenn der Läuterzucker abgekühlt ist, legt man 10 saubere Holunderdolden
hinein. Etwas Zitronensaft oder ganze Zitronenscheiben dazu. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bereits nach 24 Stunden wird der „Holundersekt” fertig (eigentlich eine Limonade). 
&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 22 May 2008 10:08:32 +0200</pubDate>
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    <title>Maisel Brauerei insolvent...</title>
    <link>http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/133-Maisel-Brauerei-insolvent....html</link>
            <category>Gastrokultur</category>
            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
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    Ganz plötzlich und ganz unerwartet kam es nun noch nicht. Schon seit Monaten flüsterte es in den einschlägigen Bekanntenkreisen, dass die traditionsreiche Maisel Brauerei „am Ende” sei. 
&lt;p&gt;
Heute dann eine Meldung im „Fränkischen Tag”, dass die Bierlieferung wohl noch bis Ende des Monats (30. Mai) gesichert sei und bereits alle Mitarbeiter entlassen. Das Unternehmen führt nun ein Insolvenzverwalter. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schade, wieder ein Familienbetrieb, der erst mehrfach übernommen wurde (zuletzt von dänischen Investoren) und dann kaputt ging. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Brauereisektor wird es wohl nur noch zwei verschiedene Kategorien geben: die ganz Großen und die ganz Kleinen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Unser Bierbestand ist natürlich gesichert. Das meiste Heckmeck wird wohl das Auswechseln der vielen Schilder sein, und das Besorgen neuer Gläser. Denn viele haben noch den Maisel-Aufdruck. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wer wissen will, welche Brauerei wir dann nehmen werden... der soll vorbeikommen und mit Testen helfen!
&lt;/p&gt;

 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 15 May 2008 12:48:30 +0200</pubDate>
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    <title>Weineinkauf</title>
    <link>http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/110-Weineinkauf.html</link>
            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Im Januar war ich wieder mal bei unserm Hauswinzer. Josef Olinger vom Weingut Gebrüder Müller. Er hatte mich auf den Abend einbestellt, damit er richtig Zeit hat. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und tatsächlich durfte ich die Weine vom Jahrgang 2007 aus dem Faß probieren, eine echte Jungweinprobe. Es war sehr interessant. Mit als erstes habe ich gelernt, dass Rebsorten wie Müller-Thurgau in „guten” Lagen nicht unbedingt besseren Wein hervorbringen als in kühleren Lagen. Gerade beim Müller-Thurgau kann es passieren, dass man den optimalen Reifezustand in wärmeren Lagen schnell verpasst. Der Wein bekommt dann eine unangenehme, flüchtige Note, die bei längerer Lagerung aber wieder verschwindet. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überhaupt die Lagerung. Weine werden heutzutage viel zu jung getrunken! Viel zu jung. 
Es passiert immer häufiger, dass Winzer &lt;em&gt;schwach angeredet&lt;/em&gt; (fränkisch für „dummes Geschwätz”) werden, sie würden Ladenhüter andrehen wollen, wenn man einen drei oder vier Jahre alten Rotwein auf der Liste stehen hat. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Gerade Rotwein tut die Lagerung gut, aber auch einfachen Weinen schadet ein Jahr Ruhe ganz und gar nicht. Unser Riesling zum Beispiel ist von 2001. Ein herrlicher, spritziger und frischer Wein, mit Aromen, die ein junger Wein von 2006 gar nicht entwickeln kann. Wenn man nicht auf Masse macht, dann sind die Weine auch so extraktreich, dass selbst einfache Weine gut lagerfähig sind. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Jahren (Jahrzehnten?) sind aber immer mehr &lt;em&gt;trinkbare&lt;/em&gt; Weine auf den Markt gekommen, die noch keine zwei Jahre alt sind. Im Extremfall Weine von der Südhalbkugel, die bereits im Herbst des laufenden Jahres zum Verkauf und zum Trinken angeboten werden. Was hat es mit diesen Weinen auf sich? 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, diese Weine sind „gemacht”. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das heißt, sie sind schon jung auf trinkbar getrimmt. Die Weine werden entsäuert, man lässt ihnen spürbare Restsüße zukommen (Restsüße: unvergorener Most wird sterilisiert und dem vergorenen Wein zugegeben. Ein erlaubtes Verfahren). Der enthaltene Zucker macht den Wein fülliger, „runder” und deutlich gefälliger. Auch wenn Extrakt fehlt. Die Restsüße überdeckt Schwächen im Wein. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich wird der Wein auch billiger in der Herstellung. Allerdings hält er sich auch nicht so gut, wenn der Extrakt fehlt. Diese Weine sind typischerweise nach ein paar Jahren am Ende. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das kann mit Weinen vom Josef Olinger nicht passieren. &lt;/p&gt;

 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 19 Mar 2008 15:35:00 +0100</pubDate>
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    <title>Österreich</title>
    <link>http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/116-OEsterreich.html</link>
            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
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    &lt;p&gt;Eigentlich mag ich Chardonnay nicht besonders. Aber dieser hier hat es mir angetan. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2005er Stiegelmar Chardonnay &lt;br /&gt;
Chardonnay, 12,5 % Vol. &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Aus dem Burgenland. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr schöne Frucht, dabei langsam trockener werdend. Kann ich mir gut zu hellem Fleisch (Pute?) vorstellen. 
&lt;/p&gt;

 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 28 Jan 2008 23:35:35 +0100</pubDate>
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    <title>Vergrabene Schätze (Teil 1)</title>
    <link>http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/111-Vergrabene-Schaetze-Teil-1.html</link>
            <category>Gastrokultur</category>
            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Nach einem arbeitsreichen Tag mache ich mir gerade eine Flasche Silvaner auf. Betörend der Duft! Zarte Frucht, dezente grüne Nüsse, dabei füllige reife Mirabellen im Hintergrund. Der Jahrgang 2006 war wirklich ein großer. Während ich das schreibe, leistet mir dieser Wein Gesellschaft. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ruhige Zeit — Januar &lt;b&gt;und&lt;/b&gt; Fasching — nutzen wir gewöhnlich, um ein wenig die Zimmer zu renovieren und allgemein ein wenig Ordnung zu schaffen. Wie schon gestern geschrieben, war auch der Flur zu den Gästezimmern dran. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so ging ich heute abend noch einmal mit Laptop in den Weinkeller, um die Bestände mal wieder richtig zu überprüfen. Die Neuzugänge waren schnell einsortiert. Ein paar schöne Rotweine aus dem Traumjahrgang 2000, eine wunderbar leichte, gereifte Scheurebe (ich habe tatsächlich 1997er Scheurebe erst jetzt eingekauft, ich weiß, ich bin seltsam!). 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch ich beschloss, ein wenig tiefer zu graben... &lt;/p&gt;


 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/111-Vergrabene-Schaetze-Teil-1.html#extended&quot;&gt;&quot;Vergrabene Schätze (Teil 1)&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Thu, 24 Jan 2008 00:49:04 +0100</pubDate>
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    <title>Weineinkauf</title>
    <link>http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/109-Weineinkauf.html</link>
            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Gestern war ich wieder mal bei unserm Hauswinzer. Josef Olinger vom Weingut Gebrüder Müller. Er hatte mich auf den Abend einbestellt, damit er richtig Zeit hat. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und tatsächlich durfte ich die Weine vom Jahrgang 2007 aus dem Faß probieren, eine echte Jungweinprobe. Es war sehr interessant. Mit als erstes habe ich gelernt, dass Rebsorten wie Müller-Thurgau in „guten” Lagen nicht unbedingt besseren Wein hervorbringen als in kühleren Lagen. Gerade beim Müller-Thurgau kann es passieren, dass man den optimalen Reifezustand in wärmeren Lagen schnell verpasst. Der Wein bekommt dann eine unangenehme, flüchtige Note, die bei längerer Lagerung aber wieder verschwindet. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überhaupt die Lagerung. Weine werden heutzutage viel zu jung getrunken! Viel zu jung. 
Es passiert immer häufiger, dass Winzer &lt;em&gt;schwach angeredet&lt;/em&gt; (fränkisch für „dummes Geschwätz”) werden, sie würden Ladenhüter andrehen wollen, wenn man einen drei oder vier Jahre alten Rotwein auf der Liste stehen hat. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Gerade Rotwein tut die Lagerung gut, aber auch einfachen Weinen schadet ein Jahr Ruhe ganz und gar nicht. Unser Riesling zum Beispiel ist von 2001. Ein herrlicher, spritziger und frischer Wein, mit Aromen, die ein junger Wein von 2006 gar nicht entwickeln kann. Wenn man nicht auf Masse macht, dann sind die Weine auch so extraktreich, dass selbst einfache Weine gut lagerfähig sind. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Jahren (Jahrzehnten?) sind aber immer mehr &lt;em&gt;trinkbare&lt;/em&gt; Weine auf den Markt gekommen, die noch keine zwei Jahre alt sind. Im Extremfall Weine von der Südhalbkugel, die bereits im Herbst des laufenden Jahres zum Verkauf und zum Trinken angeboten werden. Was hat es mit diesen Weinen auf sich? 
&lt;/p&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/109-Weineinkauf.html#extended&quot;&gt;&quot;Weineinkauf&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Jan 2008 15:35:00 +0100</pubDate>
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    <title>Chianti classio</title>
    <link>http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/98-Chianti-classio.html</link>
            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
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    Gestern abend habe ich noch schnell den Wein für die &lt;a href=&quot;/veranstaltungen/italienische-nacht.html&quot;&gt;Italienische Nacht mit Luciano Rondine&lt;/a&gt; getestet. &lt;p&gt;
Ich war vollends begeistert! Trotz 13% Vol. Alkohol trinkt er sich leicht, ist dabei schön fruchtig (Erdbeeren mit Zimt!) und nachhaltig. &lt;p&gt;
Ein Chianti wie er sein soll! 
&lt;p&gt;
Sie bekommen diesen Chianti &quot;il piccolo borgo 2005&quot; ab sofort für 17,50 Euro in unserem Restaurant. &lt;p&gt;
Und ja, ich muss mal wieder die Weinkarte schreiben... 
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 02 Nov 2007 10:10:17 +0100</pubDate>
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    <title>Biertrinker verschärfen Klimawandel</title>
    <link>http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/62-Biertrinker-verschaerfen-Klimawandel.html</link>
            <category>Gastrokultur</category>
            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
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    &lt;p&gt;Die Meldung des Umweltschutzverbandes Nabu dürfte in Bayern und im Rheinland nicht gut ankommen: Biertrinker sind mit Schuld am Klimawandel. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Ursache ist die Kohlensäure, die unvermeidlich im Bier mit vorhanden ist. Jedes Glas Pils, das getrunken wird, trägt also mit dazu bei, dass New Orleans und die friesischen Inseln (siehe &lt;a href=&quot;http://baskooge.de&quot;&gt;Baskooge&lt;/a&gt;) weiter in den Fluten versinken. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Kohlendioxidausstoß durch Bier und andere kohlensäurehaltige Getränke betrug im Jahr 2006 immerhin 28.000 Tonnen, alleine in Deutschland. Umgerechnet auf die EU kommt ein deutlicher Beitrag zur Klimaerwärmung zusammen. Jeder Rülpser, ob heimlich oder öffentlich, trägt zur globalen Erwärmung bei. Ironisch dabei, dass die High Society auf Sylt mit jedem Glas Champagner zu ihrem eigenen Untergang beiträgt. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;

Düsseldorf scheint dagegen einen natürlichen Vorteil zu haben: Altbier wird traditionell drucklos ausgeschenkt. Bei Einführung einer Klimaschutzabgabe für Bier wird also Düsseldorf besser wegkommen als beispielsweise Köln. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im Roten Ochsen haben wir sofort auf diese Meldung reagiert und bieten nun auch stilles Mineralwasser an. Statt ausschließlich Pils verkaufen wir auch nun ungespundetes Kellerbier, das wesentlich weniger Kohlensäure enthält. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bitte helfen Sie mit, die Umwelt zu schützen!
&lt;/p&gt;

 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Apr 2007 14:33:08 +0200</pubDate>
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    <title>Gefahrenhinweise made in USA</title>
    <link>http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/59-Gefahrenhinweise-made-in-USA.html</link>
            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 101px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.bmwworld.com/images/warning_coffee_mug.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&quot;101&quot; height=&quot;120&quot; border=&quot;0&quot; hspace=&quot;5&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://www.bmwworld.com/images/warning_coffee_mug.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Becher mit Gefahren- hinweisen&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

In den USA scheint man neuerdings auf Nummer sicher zu gehen. Diesen Becher fand ich auf den Seiten von bmwworld.com. Und damit das Zitatrecht greift, muss ich mich inhaltlich mit dem Bild auseinandersetzen. Der Aufdruck lautet, frei übersetzt: 

&quot;ACHTUNG! Heißer Kaffee kann zu Verbrennungen führen. Wir übernehmen keine Verantwortung für einen lockeren Deckel. Kaffeflecken können dauerhaft sein. Wir empfehlen, nicht mehr als zwei Tassen zu trinken. Trinken Sie keinen Kaffee während Sie Auto fahren. Entkoffeinierter Kaffee kann Spuren von Koffein enthalten.&quot;

Na, Mahlzeit.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 15 Mar 2007 22:49:52 +0100</pubDate>
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    <title>Fränkischer Whisky, die Zweite...</title>
    <link>http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/50-Fraenkischer-Whisky,-die-Zweite....html</link>
            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
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    Edelbrennerei Haas aus Franken ist vielen in der Region ein Begriff. Nun produziert der umtriebige Brenner auch einen hauseigenen Whisky. 
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/50-Fraenkischer-Whisky,-die-Zweite....html#extended&quot;&gt;&quot;Fränkischer Whisky, die Zweite...&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 08 Mar 2007 23:12:11 +0100</pubDate>
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    <title>Rooibostee</title>
    <link>http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/46-Rooibostee.html</link>
            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
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    Endlich nennt mal jemand die Sache beim Namen.... 

&lt;a href=&quot;http://www.taz.de/pt/2007/02/05/a0251.1/text&quot;&gt;http://www.taz.de/pt/2007/02/05/a0251.1/text&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sun, 18 Feb 2007 20:33:26 +0100</pubDate>
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    <title>Regent, eine neue Rotweinrebsorte und über das Weinjahr 2006</title>
    <link>http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/40-Regent,-eine-neue-Rotweinrebsorte-und-ueber-das-Weinjahr-2006.html</link>
            <category>Trinkbares</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konni Scheller)</author>
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    Am gestrigen Montag waren wir wieder mal bei unserem Winzer. Natürlich haben wir ihn befragt, wie er wohl den heurigen Oktober sieht. 

Seine Bilanz fiel durchaus gemischt aus. Während der Mai zu kalt und zu regnerisch war, war der Juni zu trocken. Die Ertragsmengen sind entsprechend. Die trockene Witterung erforderte sorgfältige Bodenbearbeitung; das Unkraut muss weg und gleich gemulcht werden, damit es nicht unnötig Wasser zieht. Im August war es dann wieder reichlich nass, die Beeren saugten sich mit Wasser voll. Einzelne Beeren platzen, bekommen feine Risse in der Beerenhaut und sind eigentlich anfällig für Schimmel. 

Doch dann der sehr trockene Oktober! Der wärmste Oktober seit Beginn der Wetteraufzeichnung sorgte dafür, dass keinerlei Schimmel auftrat und die wenigen verbliebenen Beeren rosinenartig einschrumpften. Der Riesling kam mit 105° Oechsle vom Stock weg gleich in die Nähe einer Beerenauslese. Erstmals legte unser Winzer auch einen Weißburgunder an, der mit ähnlich hohen Werten begeisterte. Ich bin sehr neugierig, vermute aber, dass er den Wein nicht vor Mitte 2007 rausrückt. 

Unter anderem haben wir einen &lt;em&gt;Regent&lt;/em&gt; mitgenommen. Im Moment sitzen wir gerade zu zweit vor dem Rechner und testen. Diese Rebsorte, eine pilzresistente Neuzüchtung mit wenig Bedarf an Spritzmitteln,  ergibt tiefroten Wein, der deutlich nach Holunderbeeren und Kirschen schmeckt. Herrliche Fülle! 

Bleibt abzuwarten, was diese Rebsorte in den nächsten Jahren noch zu leisten vermag, wenn die Winzer damit Erfahrungen sammeln. 

Der Regent ist eine “Erfindung” von Gerhard Alleweldt, die erst seit zehn Jahren Sortenzulassung erhalten hat. Ich bin gespannt. 

 
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    <pubDate>Tue, 31 Oct 2006 20:24:05 +0100</pubDate>
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