Eines schönen Tages, es war ein Donnerstag abend, war ich im Restaurant. Es war ein gemütlicher Abend, nicht allzuviel los. Da ging die Tür auf und ein junges Pärchen betrat das Restaurant. Sie wandten sich an mich und wollten eine Hochzeit bei uns feiern. Ein seit ein paar Jahren kein seltenes Ereignis; nur meist eben mit Termin.

Es handelte sich um eine kleinere Gesellschaft von 16 Personen. Nachdem die Raumfrage geklärt war, fragte ich nach dem Datum. Die beiden sahen sich an. „Morgen“, sagte der Bräutigam.

Natürlich waren wir ein bisschen verdutzt. Hatten wir doch gerade eine Feier mit allem drum und dran besprochen, allerdings noch kein Menü.

Ich verschwand erst einmal für ein paar Minuten im Kühlraum. Danach habe ich den beiden einen Menüvorschlag für ein Vier-Gänge-Menü gemacht, den sie auch sofort akzeptiert hatten.

Für uns setzte ein hektischer Abend ein. Nach dem Abendgeschäft habe ich die Vorspeise angefertigt, die Tische gestellt und den Raum dekoriert. Dann haben wir noch schnell die Tische gedeckt, Gläser poliert und alles eingedeckt. Gegen halb eins waren wir fertig.

Als gegen Mittag am Freitag die Gäste eintrafen, gingen ihnen die Augen über. Tische, mit Stoff dekoriert, weiße Stoffservietten und funkelnde Gläser. Das Menü selbst war dann nur noch das Tüpfelchen auf dem „i“.

Die Gäste waren sehr zufrieden, und das Brautpaar zeigte sich begeistert.

Meist brauchen Hochzeiten längere Vorbereitungszeit – aber im Ausnahmefall darf es auch mal sehr kurzfristig sein!

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